Anreise in die Zentralafrikanische Republik



Flugzeug: Air France (AF) fliegt wöchentlich von Paris nach Bangui, Sudan Airways fliegt aus Khartoum die Zentralafrikanische Republik an.
 
Flughafen: Bangui M'Poko International Airport befindet sich 7 km südöstlich der Stadt. Es gibt Mietwagen, ausserdem fahren Busse und Taxis nach Bangui.
 
Schiff: Ein Schiff des Unternehmens SOCATRAF (Tel: 236-614315) sowie Transportschiffe von Holzunternehmen fahren auf dem Ubangi zwischen Ende Mai und Anfang Dezember von Bangui nach Brazzaville (Republik Kongo). Die Fahrt kann zwischen 7 und 14 Tagen dauern.
Zwischen Bangui und Zongo (Demokratischen Republik Kongo) sowie in Mobaye verkehren Fähren, diese Grenzübergänge sind aber normalerweise nicht für Touristen geöffnet
 
Pkw: Die Einfuhr eines Fahrzeugs muss in einem sogenannten Laissez-Passer dokumentiert werden. Empfohlen wird ein Internationales Carnet de Passage (erhältlich beim ADAC oder AvD Automobilclub). Mit diesem Dokument muss kein Einfuhr-Zoll bezahlt werden, die Ausfuhr des Fahrzeugs ist allerdings verbindlich.
 
wichtige Land-Grenzübergänge:
 
nach Kamerun: östlich von Garoua-Boulai. Von Bangui gibt es Verbindungen mit Minibussen und LKWs, von der Grenze fahren Minibusse nach N'Gaoundal (Kamerun) von wo es möglich ist, nach Yaounde zu gelangen.
 
nach Tschad: Die Grenzregion ist politisch instabil und unsicher. Vor Aufenthalten in diesem Gebiet wird gewarnt. Wenn sich die Situation wieder entspannt, ist der Hauptgrenzübergang in Sido zwischen Kabo (Zentralafrikanische Republik) und Sarh (Tschad). Die einzige Möglichkeit, zur Grenze und nach N'Djamena (Tschad) zu kommen, ist in LKWs oder im eigenen Fahrzeug.
 
nach Sudan: aufgrund des Darfur-Konflikts, der auch auf die Zentralafrikanische Republik übergreift ist ein Aufenthalt in diesen Regionen ausser Frage. Vor dem Konflikt war der übliche Grenzübergang im Südosten der Zentralafrikanischen Republik östlich von Obo nach Juba (Sudan). Gegenwärtig ist dies nicht möglich.
 
Aufgrund der instabilen Sicherheitslage in der Zentralafrikanischen Republik und in den meisten Nachbarländern, wird empfohlen, sich vor der Reise bei der Botschaft über die aktuelle Sicherheitssituation zu informieren.
Remo Nemitz