Gabun: Informationen für Reisen in Gabun



Gabun

Regenwald AfrikaGabun ist das politisch stabilste und sicherste Land in Zentralafrika, mit Zeit und Geduld ist Reisen hier problemlos möglich.
Trotzdem ist – wie bei vielen Reisen in Länder, die nicht unserem gewohnten Standard entsprechen – einiges zu beachten, damit der Urlaub auch rundherum erholsam ist. Die vielen kleinen Dinge, die bei uns im Alltag selbstverständlich sind und die auch bei Verlust sehr schnell ersetzt werden können, sollten in einer Ersatzversion mit ins Urlaubsgepäck gehören. Dazu gehören zum Beispiel eine zweite Brille oder ein zweites Paar Kontaktlinsen, für den Fall, dass sie kaputt oder verloren gehen.
 
Das Land wird oft als eines der kommenden Ökotourismus-Ziele angesehen, etwa 10% der Landesfläche von Gabun wurde unter den Schutz von Nationalparks gestellt. Am bekanntesten ist die Reserve de la Lopé, aber auch im Ivindo Nationalpark oder im Loanga Nationalpark gibt es einmalige Möglichkeiten, die Tierwelt in den tropischen Natur Gabuns zu erleben: so kann man auf einer Reise im Regenwald Tiefland-Gorillas oder Waldelefanten sehen, an der Atlantikküste dagegen lassen sich auf einer Gabun-Reise Wale, Delphine und Meeresschildkröten beobachten.
 
Auch Gabun verfügt, wie die meisten afrikanische Staaten, über seine eigenen Künstler. Diese sind vor allem in der Schnitzkunst aktiv. Andere Länder sind für ihre Musik, Tanz oder Malereien bekannt. Gabun ist für seine Künstler, die aus Holz besonders filigrane Gegenstände schnitzen, berühmt. Die Völker der Fang, Kota, Punu und Tsogo sind dabei besonders versiert. Das Handwerk wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Im gesamten Land Gabun werden fast ausschliesslich religiöse Figuren geschnitzt.
In Kota, im Osten von Gabun, entstand ein eigener Stil. Diese Art der Schnitzereien stellt immer den Urahn der einzelnen Klans dar. Die Kunststücke bestehen aus einem Holzklotz, der zurechtgeschnitzt wird. Dann entsteht das ovale Gesicht mit den typischen Gesichtszügen, ein voller Mund, skulpiert und die dann mit Folie und Lamellen aus Kupferfolie beschlagen werden. Häufig wird über den Köpfen ein Aufsatz angebracht. Dieser hat die Form einer Mondsichel. Diese Figuren inspirierten sogar Pablo Picasso zu einigen seiner Gemälden. In mehreren Kuntwerken von Picasso findet man diese Figuren wieder. 1907 entstand gleich eine ganze Serie dieser Motive, wo er die Figuren als Vorlage verarbeitete.
 
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Remo Nemitz