Äquatorialguinea - Informationen für Reisen und Urlaub



Äquatorialguinea

Das einzige spanischsprachige Land in Afrika ist touristisch kaum erschlossen. Grundsätzlich kann zwar jede Region im Land (das etwas kleiner als das Bundesland Brandenburg ist) bereist werden, allerdings machen schlechte Infrastruktur und oft korrupte Beamte das Reisen beschwerlich.

Äquatorialguinea ist neben Ecuador in Südamerika das einzige Land, das den Begriff Äquator im Namen führt. Die Bezeichnung Guinea stammt wahrscheinlich vom Wort aguinaoui aus der Berbersprache und bedeutet soviel wie Schwarz.

Statistisch ist Äquatorialguinea das reichste Land in Afrika. Durch Erdölfunde in den 90er Jahren und der relativ kleinen Bevölkerung stieg das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf mehr als 15.000 US-Dollar, der zweite Platz in Afrika wird von Südafrika mit weniger als 10.000 US-Dollar eingenommen. Allerdings ist die Verteilung des Reichtums in Äquatorialguinea sehr ungleichmäßg, so dass der Großteil der Bevölkerung immer noch am Rande der Armut lebt.

Die Dörfer und Behausungen der verarmten Bevölkerung befinden sich stellenweise inmitten des ausgedehnten tropischen Regenwaldes. Viele Einwohner von Äquatorialguinea leben auch an den Küsten, da es hier einfacher ist, durch Fischfang die Familie zu ernähren. In den Küstenregionen gibt es allerdings weit verbreitete Mangrovensümpfe, die die Bevölkerung von Äquatorialguinea meidet.

Man hat es verstanden, das Land Äquatorialguineas zu nutzen. So wurde ein Teil kultiviert und als landwirtschaftliche Nutzfläche angelegt. Der Regenwald wurde durch Ackerland ersetzt. Dies ist besonders auf der Insel Bioko der Fall. Auch auf der Insel Annobon hat man grosse Teile des Regenwalds zur Nutzfläche umgestaltet. Heute gedeihen hier zahlreiche Öl- und Kokospalmen.

In den noch bestehenden Regenwaldgebieten leben zahlreiche Tierarten. Verschiedenste Affen wie Schimpansen, Gorillas und Mandrills finden hier noch gute Lebensbedingungen. Auch Leoparden streifen hier durch die Wälder. Waldelefanten und Waldbüffel stampfen durchs Unterholz und finden hier aussreichend Nahrung. Schirrantilopen, Okapis und Bongos konnten ebenfalls in größerer Zahl gesichtet werden.

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Remo Nemitz