Landkarte Topographie Madagaskar



 

 

 

 

 

 

 

Madagaskar, Relief, Topgraphie, Landkarte

Madagaskar, die viertgrösste Insel der Welt, weist manche unverwechselbaren Besonderheiten auf, die auf eine frühe Eigenentwicklung hinweisen, aber auch auf afrikanische und indonesische Einflüsse. Die Insel ist etwa 1.580 km lang und etwa 400 km vom afrikanischen Festland entfernt. Madagaskar erstreckt sich von 12° bis 25° südlicher Breite und von 43° bis 50° östlicher Länge. Von den Einwohnern wrd die Insel odt die "grosse" oder die "rote" - wegen der vorherrschenden Bodenfärbung - genannt. Einige Inseln wie Nosy Bé und Sainte Marie sind der Hauptinsel vorgelagert.

Vor allem in der Landesnatur prägen sich die besonderen Züge Madagaskars aus, das schon in relativ früher Zeit die Verbindung zum afrikanischen Kontinent verloren hat.

Wahrscheinlich hat sich Madagaskar im Tertär von der afrikanischen Platte getrennt, worauf auch die Entwicklung der eigentümlichen Tierwelt hindeutet, die wenig Gemeinsamkeiten mit Afrika aufweist. Die durch den 3.000 m tiefen Kanal vom Mocambique von Afrika getrennte Insel kann in drei Grosslandschaften eingeteilt werden: in das zentrale Hochland, das mehr als 2.800 m erreicht, in die Westseite, die sich allmählich zum Meer hin absenkt und die wesentlich steiler abfallende Ostseite.

Das Rückgrat der Insel sind die zentralen Gebirgsmassive, in die ausgedehnte Hochflächen eingeschaltet sind. Stellenweise finden sich auch Vulkankegel, Krater und Kraterseen. Die Grundmasse besteht aus sehr alten kristallinen Gesteinen.

Der westliche Teil der Insel besteht aus einzelnen Höhenzügen. Diese haben sich im Erdmittelalter ausgebildet und bestehen aus Kalken, Sandsteinen, Mergeln und Tonen. Sie sind meist Ablagerungen flacher Meere. Auch hier kommen vulkanische Erscheinungen wie Basaltgestein vor.

Die Ostseite Madagaskars wird von einem kristallinen Hügelland eingenommen.

Im Nordwesten ist die Küste stärker gegliedert als im Osten. Die Buchten boten früher Seeräubern Unterschlupf. Sonst finden sich auf der Insel vielfach Ausgleichsküsten mit Lagunen, vor allem im Osten, wo eine küstenparallele Meeresströmung die Anschwemmung fördert.

Die Flüsse der Ostseite haben ein weitaus stärkeres Gefälle als die Westseite mit Stromschnellen und Wasserfällen.

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Remo Nemitz