Sehenswertes in der DR Kongo



Die Demokratische Republik Kongo ist momentan kein Land, das sich besonders gut für Reisen eignet, in großen Regionen des Landes gibt es keine touristische Infrastruktur.

Einst Kin la belle (schönes Kinshasa) genannt hat Kinshasa sehr unter dem jahrelangen Bürgerkrieg gelitten. Afrikas drittgrößte Stadt (nach Kairo und Lagos) hat nicht viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Sehenswert sind die Märkte Central Marché Matongé und Marché de Valeur.
In der Academy des Beaux-Arts kann man die schönen Gärten besuchen. Ausserdem kann man das Grab des ehemaligen Präsidenten Laurent Kabila sowie die Statue zu Ehren von Patrice Lumumba besuchen.
 
Die größte Sehenswürdigkeit in der Umgebung von Kinshasa sind die Chutes de Lukia an der Straße nach Matadi. Hier befindet sich auch eine Tierstation, wo Bonobos (Zwergschimpansen) aufgezogen werden.
Zongo ist bekannt für die 60 m hohen Insiki-Wasserfälle. In Kisantu gibt es den Botanischen Garten Frère Gillet mit seltenen Orchideen.

Im Upemba-Nationalpark im Nordosten von Bugama leben Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Wasservogelarten.
Im Norden von Lubumbashi befinden sich eindrucksvolle Wasserfälle, z.B. Kiobo und Lofol.

An der östlichen Grenze befinden sich der Kivu-, Idi-Amin-Dada-, Mobutu-Sésé-Séko- und Bukavu- und Taganjikasee. Leider ist diese Region momentan aufgrund der Sicherheitslage kaum zu bereisen. 2005 brach der Nyiragongo-Vulkan bei der Stadt Goma aus und zerstörte große Teile der Stadt und ihrer Umgebung. Die Zerstörungen sind bis heute zu sehen.

Der Garamba-Nationalpark im Norden des Landes bietet der afrikanischen Savannenfauna wie Löwen, Giraffen und Elefanten Lebensraum. Der Kaluzi-Biéga-Nationalpark ist dagegen für Tiefland-Gorillas bekannt. Der höchste Gipfel des Ruwenzori-Gebirges ist mit 5.119 m der Pic Marguerite.
 
Der 1925 gegründete Virunga-Nationalpark (damit der älteste Nationalpark in Afrika) in der Nähe von Goma wird von zwei Bergketten eingeschlossen, die als natürlicher Schutz wirken. Im Virunga-Nationalpark leben etwa die Hälfte der extrem gefährdeten Berg-Gorillas. Diese Menschenaffen kommen hier in den nebelfeuchten Bergwäldern in 2.000 bis 4.000 Metern Höhe vor.
 
In allen Nationalparks der DR Kongo ist Wilderei ein akutes Problem.
 
 

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Remo Nemitz