Bilder aus Sudan



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Der Sudan ist das größte Land Afrikas und hat mit seiner religiös gespaltenen Bevölkerung auch mit sehr großen Problemen zu kämpfen. Einst wurde der Sudan von den sagenumwobenen Königen von Nubien regiert, die auch die Schwarzen Pharaonen genannt wurden und über das ebenso legendäre Goldland herrschten.

Während der Süden von Sudan von Dürrekatastrophen und den damit verbunden Flüchtlingsproblemen geprägt wird, geht es im Norden des Landes relativ friedlich zu. Der touristisch kaum entdeckte Nordsudan hat viele eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man der Sicherheit halber in geführten Reisegruppen oder Safaris erkunden sollte. Obwohl eine Expedition durch den Sudan von einer Attraktion zur anderen führt, bleibt immer noch genügend Muße, um die Schönheit der Landschaft mit ihren abwechslungsreichen Fluss-, Savannen- und Wüstenregionen zu bewundern.

Zu den Höhepunkten einer Sudanreise zählen die Pyramidenfelder von Meroe, wo die alten Könige ihre letzten Ruhestätten fanden. Die Ruinen der alten Königsstadt gaben einst der meroitischen Kultur ihren Namen. Meroe war die Hauptstadt des Königreiches von Kusch, in dem mehr Pyramiden errichtet wurden als im benachbarten Ägypten. Auch heute vermitteln die Bäder aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und die königliche Nekropole einen lebendigen Eindruck der damaligen Prachtentfaltung dieser Kultur.

Die schönsten Pyramiden des Landes findet man am heiligen Berg Dschebel Barkal. In Napata, einer alten Königsstadt der Kusch, steht ein großer Amon-Tempel mit wunderschönen Bas-Reliefs aus der Zeit der 25. Dynastie.

In Barkal erreichte die Pyramidenbaukunst ihren Höhepunkt, während sich die Pyramiden in der Nekropole von El Kurru zwar nicht im besten Zustand befinden, jedoch über wunderschöne Fresken in den Grabkammern verfügen. Allein 58 Pyramiden aus der 25. Dynastie kann die Nekropole von Nuri aufweisen. Daneben sind auch die Kirche und das wie eine Festung ausgebaute Kloster von Ghazali sehr zu empfehlen. Das Kloster besticht vor allem durch seine faszinierende Anlage.

Wer tiefer in die Geheimnisse des Landes eindringen möchte, kann sich auf eine Expedition zu den Nuba-Bergen im Zentralsudan begeben. Diese Tour gewährt einmalige Einblicke in eine bisher kaum erforschte Gegend, die vom Fremdenverkehr so gut wie ausgeschlossen war. Die Nuba-Berge wurden hauptsächlich durch die Fotografien von Leni Riefenstahl aus den 1970er Jahren bekannt und können erst seit kurzer Zeit von interessierten Reisegruppen besucht werden. Die Tour führt auch nach Fashoda durch das Gebiet der Shilluk, die auch heute noch von einem König regiert werden. Die Bauern und Viehzüchter sind durch ihre markanten Punktnarben auf der Stirn bekannt, die auf eine lange Tradition bei den Völkern dieser Region zurückgehen.

Remo Nemitz