Bilder aus Senegal



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Senegal ist der am häufigsten besuchte Staat unter den westafrikanischen Sahel-Ländern. Vor allem Franzosen sind die am häufigsten vertretene Nation in Senegal, dessen touristische Infrastruktur für westafrikanische Verhältnisse sehr gut entwickelt ist.

Die an der westlichen Spitze Afrikas gelegene Republik Senegal grenzt im Norden an Mauretanien, im Osten an Mali, im Süden an Guinea und die einstige portugiesische Kolonie Guinea-Bissau und im Westen bildet der Atlantische Ozean die natürliche Grenze. Das Land ist überwiegend eben, nur im Südosten erstrecken sich die Ausläufer des Fouta Djalon nach Senegal hinein.

Der Staat verfügt über einen 500 Kilometer lange Küste mit endlos langen Sandstränden, was dieser Region einen wahren touristischen Bauboom bescherte. Einer der Touristenmagnete stellt die Petite Côte dar, die wegen ihres milden Klimas und der wunderschönen Traumstrände beliebt ist.

Alle Wege nach Senegal führen über Dakar. Die senegalesische Hauptstadt ist zugleich das Luftdrehkreuz für ganz Westafrika. In dieser Metropole wird der Gegensatz von den uralten Traditionen des afrikanischen Kontinents und dem modernen Geist Europas besonders deutlich. Die Kolonialzeit Frankreichs hat hier ihre unauslöschlichen Spuren hinterlassen, die sich auf die verschiedensten Lebensbereiche in diesem Schmelztiegel der Völker und Kulturen auswirken. Dakar kommt niemals zur Ruhe. Ständig herrscht pulsierendes Leben in diesem Zentrum für Handel, Kultur und trendigem Lifestyle. Ein weiteres großes Plus für den Aufenthalt in der abwechslungsreichen und vielseitigen Großstadt ist das angenehme und für afrikanische Verhältnisse durchaus frische Seeklima, das die zuweilen dichtgedrängten Menschenmengen sehr erträglich macht.

Nicht weit von Dakar liegt die kleine vorgelagerte Insel Île de Gorée, die einst der Umschlagplatz für den profitablen Sklavenhandel war. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Insel ist schon wegen des Mahnmals gegen die Sklaverei einen Abstecher wert. Das beinahe toskanisch anmutende Inselidyll entpuppt sich bei näherem Hinschauen als Schauplatz von unermesslichem menschlichem Elend. Das Maison des Esclaves aus dem Jahr 1778 ist das steingewordene Denkmal für die Sklaverei. Von hier aus wurden die Sklaven die Freitreppe hinunter in die Schiffe getrieben, um in ein unbestimmtes Schicksal gebracht zu werden.

Ein wenig mystisch geht es in der Region südlich von Nioro du Rip im Landesinneren zu. Die Megalithen des Sine-Saloum stehen in einem Gebiet, das nicht nur für Liebhaber prähistorischer Monumente interessant ist. Die hier gefunden Steinkreise, Grabhügel und Menhire können mit denen im englischen Stonehenge verglichen werden. Auch die Herkunft und der Zweck der senegalesischen Kolosse aus Stein ist für Wissenschaftler ein ungelöstes Rätsel. Die regionalen Legenden sprechen von einem fremden Volk, das einst hier gelebt haben soll.

Remo Nemitz