Guinea Bilder



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Guinea liegt in Westafrika an der Atlantikküste und grenzt an die Staaten Guinea-Bissau, Senegal, Mali, die Elfenbeinküste, Liberia sowie Sierra Leone. Die ehemals französische Kolonie ist seit 1958 ein unabhängiger Staat, der von Sékou Touré, dem ersten Präsidenten von Guinea, jahrzehntelang von allen europäischen und insbesondere von französischen Einflüssen regelrecht abgeschottet wurde. Zwar stieß die anti-koloniale Haltung von Guinea bei seinen Nachbarländern auf Bewunderung und Zustimmung, doch litt vor allem die Bevölkerung unter dieser konsequenten Verweigerungshaltung, die dem Land große wirtschaftliche Nachteile brachte. Seit 1991 gibt es in Guinea demokratische Bestrebungen, die nach einigen Rückschlägen dann im Jahr 1999 immerhin zu einer Gewaltenteilung nach westlichem Vorbild führte.

Die Lage Guineas an der Küste des Atlantischen Ozeans sowie die gebirgige Struktur der Landschaft, die gleich nach der Küstenregion in Richtung Osten hin rasch ansteigt, macht dieses Land für Besucher zu einem abwechslungsreichen und reizvollen Reiseziel. Von der flachen Küstenebene reicht die landschaftliche Vielfalt über endlose Savannen bis hin zu dichten und undurchdringlichen Regenwäldern in den Hochlandgebieten.

In Guinea liegen auch die Quellen einiger für Westafrika sehr bedeutender Flüsse wie Niger, Gambia und Bafing.

Conakry, die an der Küste gelegene Hauptstadt von Guinea, ist nicht nur die größte Stadt des Landes, sie profitiert mit ihrer Architektur und Struktur noch immer von den einstigen kolonialen Zeiten. Die auch Paris Afrikas oder Klein-Marseille genannte Stadt bietet einige Sehenswürdigkeiten wie das Nationalmuseum, in dem unter anderem beeindruckende Masken und Statuen bewundert werden können. Insgesamt macht Conakry einen freundlichen und lebensfrohen Eindruck, was nicht zuletzt den zahlreichen Live-Bands geschuldet ist, die überall auf den Straßen musizieren und zum farbenfrohen Lokalkolorit dieser Stadt beitragen. Von Conakry aus gelangt man rasch zu den vorgelagerten Los-Inseln wie Room, Kassa und Tamara, die hauptsächlich wegen ihrer herrlichen, von rauschen Palmen gesäumten Traumstrände sehr beliebt sind.

Wer in Guinea auch aktiv sein möchte, findet in den dschungelartigen Regenwäldern ein reiches Betätigungsfeld. So ist das Fouta Djalon Plateau als eines der schönsten Wanderreviere von Westafrika bekannt, das viele Möglichkeiten für abenteuerliche Trekkingtouren der verschiedensten Schwierigkeitsgrade bietet.

Wer den grauen Riesen recht nahe kommen möchte, kann sich auf dem Elefantenpfad der Region Guinée Forestière auf Begegnungen mit den gewaltigen Tieren gefasst machen. Bergsteiger kommen am Mount Nimba auf ihre Kosten, der in geführten Touren bestiegen werden kann und mit 1.752 Metern der höchste Gipfel des Landes ist. Die beeindruckende Artenvielfalt dieser Region veranlasste die UNESCO im Jahr 1982, das Naturschutzgebiet zum Weltnaturerbe zu erklären.

 

Remo Nemitz