Bilder aus Malawi



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Malawi ist eine für afrikanische Verhältnisse recht kleine Republik im Südosten des Kontinents, deren Staatsgebiet etwa einem Drittel von Deutschland entspricht. Die beste Zeit für eine Reise nach Malawi ist in den Monaten Mai bis Juli. Im November bis April ist in Malawi Regenzeit, und die dann herrschende hohe Luftfeuchtigkeit stellt für europäische Besucher meist eine große Belastung für den Kreislauf dar.

Eines der schönsten Reiseziele in Malawi ist der im Süden des Landes gelegene Malawisee. Der See gilt als der größte Schatz des Landes und ist mit seiner Fläche von 24.000 Quadratkilometern der drittgrößte See Afrikas und mit 700 Meter Tiefe zugleich der vierttiefste des Kontinents. Die wunderschönen mit feinem weißem Sand bedeckten Strände bei Chinteche laden zum Baden und Entspannen ein. Am Abend kann man die Fischerboote beobachten, die geräuschlos durch das glasklare Wasser des Malawisees gleiten. Der Fischreichtum des Sees macht ihn zu einer wichtigen Einnahmequelle für die Einheimischen; außerdem überrascht der See mit seiner einzigartigen Vielfalt an Fischen. Fast 1.000 Fischarten vermutet man in den kristallklaren Tiefen des Sees, dessen Fluten jedoch auch weniger friedlichen Tierarten wie Flusspferden und Krokodilen idealen Lebensraum bieten

Dem Wasser verdankt Malawi ein weiteres eindrucksvolles Naturphänomen – die Kapichira-Wasserfälle.  Die Kapichira- oder Livingstone-Falls befinden sich im Majete Wildlife Reservat und bilden die südlichste Barriere des Flusses Shire, wo der berühmte Forscher Livingstone einst seine erste Expedition abbrechen musste. Hier stürzen die Fluten des Shire über 80 Meter tief hinab und bieten dabei ein atemberaubendes Wasserspektakel, das besonders in der Regenzeit seine größte Wirkung entfaltet. Die klimatischen Bedingungen sind dann zwar nicht ganz so optimal, doch wird man mit dem grandiosen Naturschauspiel mehr als entschädigt. Zu dieser Zeit führt der Shire gewaltige Wassermassen mit sich, die sich mit donnerndem Getöse und beeindruckender Nebelbildung in die Tiefe stürzen.

Ebenfalls im Süden von Malawi liegt Dedza, eine hübsche und sympathische kleine Stadt, die vor allem wegen ihrer Töpfereien bekannt ist. Wer einen Abstecher von Dedza in die schwer zugängliche Bergregion wagen möchte, wird mit den weltberühmten Felsmalereien beim Chachere Hill für diese Mühen belohnt. Die Felsbildstätten gelten als eine wahre Schatzkammer ihrer Art und wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ohne ortskundigen Führer sollte man diese Expedition nicht starten, da die Felsmalereien allein kaum zu finden sind.

Interessante Tierbeobachtungen verspricht ein Besuch des kleinen Lengwe Nationalparks, in dem die überaus scheuen Nyala-Antilopen in ihrer natürlichen Umgebung angetroffen werden können. Auch die seltenen Moschusböckchen stellen eine besondere Attraktion in diesem Nationalpark dar.

Remo Nemitz