Bilder aus Äthiopien



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Äthiopien ist als Reiseland relativ unbekannt. Dem Staat im Nordosten Afrikas haften viele Bezeichnungen an. Kultureller Schmelztiegel, sagenumwobenes christliches Kaiserreich und das von Hunger und Bürgerkrieg heimgesuchte Land, das über einen wahren Schatz an Kunst verfügt.

Dieses geschichtsträchtige Land gilt es nun zu entdecken, und dieses Abenteuer lohnt sich. Alle Wege nach Äthiopien führen über die Metropole Addis Abeba, deren Erkundung allein schon einen Urlaub in Anspruch nimmt. Doch sollte man bei einem Aufenthalt in Äthiopien auch dem Land selbst genügend Zeit und Aufmerksamkeit widmen.

Naturfreunde und Aktivurlauber finden in der einmaligen Tier- und Pflanzenwelt der Nationalparks unvergessliche Eindrücke. Der im Norden gelegene Simien-Nationalpark fasziniert mit seinem pittoresken Gebirge, das von atemberaubend tiefen Schluchten und flachen Tafelbergen geprägt wird. Die in halsbrecherischen Kurven verlaufenden Straßen werden meist von neugierigen Affen gesäumt. Der Nationalpark, der auch als „Dach Afrikas“ bezeichnet wird, kann zu Fuß oder mit dem Auto erkundet werden. Geführte Trekkingtouren mit Packtieren sind die abenteuerliche Variante einer Besichtigung des Parks.

Nicht minder spannend ist eine Tour durch den Nationalpark Bale Mountains, der etwa eine Tagesreise von Addis Abeba entfernt liegt. Schöne Touren, die vor allem zu Pferd angeboten werden, führen in die einzigartige Naturlandschaft dieser Bergwelt, die zu den schönsten in Afrika zählt.

Wer sich der traditionsreichen Kultur Äthiopiens nähern  möchte, kann sich auf den Klosterinseln im Tana-See auf eine Reise ins 14. Jahrhundert begeben. Ein Boot führt zu den idyllisch scheinenden Inseln, auf denen Mönche einst ihre Klöster gründeten. Die Inseln können auf eine wechselvolle Vergangenheit als Refugien für Gläubige und Verbannungsorte für in Ungnade gefallene staatliche Würdenträger zurückblicken.

Ebenfalls von historischer Bedeutung sind die uralten Stelen von Axum. Der Stelenpark gilt als Wahrzeichen der Kultur Äthiopiens, das schon vor Jahrtausenden als Grabstätte errichtet wurde.

Nicht minder beeindruckend ist ein Ausflug zu den Felsenkirchen von Lalibela. Die Kirchen gelten als die schönsten ihrer Art und wurden etwa im 12. Jahrhundert erbaut. An der Errichtung der byzantinisch anmutenden Kirchen, die in das weiche Tuffgestein gehauenen wurden, sollen der Sage nach auch Engel beteiligt gewesen sein. Felsenkirchen trifft man im gesamten äthiopischen Hochland an, doch sind die Kirchen von Lalibela wohl als letzte errichtet worden und vereinen daher die ganze Kunstfertigkeit damaliger Bau- und Handwerkskunst.

Obwohl der Bau des Wasserkraftwerks dem Schicksalsfluss Afrikas einiges von seinem ursprünglichen Reiz genommen hat, sollte man nicht versäumen, den Wassefällen des Blauen Nils einen Besuch abzustatten. Das „dampfende Wasser“, wie die Fälle auch genannt werden, ist immer noch ein wunderschönes Naturerlebnis.

Remo Nemitz