Merkmale der afrikanischen Feuchtsavannen
|
|
Feuchtsavannen findet man in der Übergangszone zwischen dem Regenwald und den laubabwerfenden Savannenformationen. Sie bestehen aus Mosaiken von halbimmergrünen Wäldern, Galeriewäldern und bis zu 2 Meter hohe Grasfluren, wie im Ubangi im Nordost-Kongo.
Dieses Savannenmosaik ist das Ergebnis menschlicher Eingriffe durch den Brandrodungsfeldbau und systematisch angelegter Savannenbrände, u.a. zu Jagdzwecken. Die Arten der Vegatationsformationen wechseln nach Standortbedingungen und Grad der menschlichen Beeinflussung. In günstigen Fällen erreichen die Feuchtsavannenwaldungen eine Höhe von 18 - 20 m und beinhalten zahlreiche von der Holzwirtschaft gesuchte Arten.
In großen Teilen West- und Zentralafrikas spielen Bestände der Ölpalme eine wichtige wirtschaftliche Rolle als Basis der Palmölwirtschaft.
In Feuchtsavannengebieten herrschen typischerweise 7 bis 8 humide Monate, der Jahresniederschlag beträgt 1.000 bis 1.500 mm.