Rüsseltiere (Elefanten)
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Der Rüssel der Rüsseltiere (Proboscidea) ist muskuläres Organ das sich im Verlauf der Entwicklungsgeschichte aus dem Zusammenwachsen von Oberlippe und Nase gebildet hat. Die Nasenlöcher befinden sich am unteren Ende des Rüssels. Der Rüssel wird als Werkzeug und Handersatz genutzt, sowie als Saug- und Druckpumpe beim Trinken. Die langen Stoßzähne sind ebenfalls ein Merkmal der Rüsseltiere.
Die Elefanten (Elephantidae) bilden eine Familie innerhalb der Ordnung der Rüsseltiere.
Elefanten sind die größten gegenwärtig lebenden Landtiere. Schon bei der Geburt kann ein Elefanten-Kalb bis zu 100 Kilogramm schwer sein. Die Tragzeit ist mit 20 bis 22 Monaten die längste bei Landsäugetiere. Je nach Art kann ein Elefant zwischen 2 und 5 t Körpergewicht und eine Größe von bis zu 4 Metern erreichen. Das größte bekannte Exemplar war ein 1978 in Namibia erlegter Elefanten-Bulle, der 4,21 m groß und 10,39 m lang war.
Von den Rüsseltieren leben gegenwärtig noch drei Arten, die alle zu den echten Elefanten gehören. Diese sind:
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Asiatischer Elefant (Elephas maximus)