afrikanische Nutztiere



Auch wenn die Tierwelt in Afrika nicht mit der Tierwelt in Europa zu vergleichen ist, gibt es in Afrika Nutztiere, die teilweise auch in unseren Breiten vorzufinden sind.

So zum Beispiel Ziegen und Schafe. In Afrika sind diese vor allen Dingen wegen ihrer Milch beliebt. Sie gehören zu den ältesten Nutztieren in Afrika, da sie genügsam und sehr robust sind. Durch ihre grosse Anpassungsfähigkeit kommen sie mit den klimatischen Bedingungen in Afrika sehr gut zurecht. Und auch bei der Nahrung sind Schafe und Ziegen nicht wählerisch. Gefressen wird alles, was die Natur an pflanzlichen Produkten zu bieten hat. Und wenn das Gras mal knapp wird, fressen die genügsamen Tiere auch Essensreste. So sind diese beiden Tierarten eine Form von "modernen Hausschwein" und unersetzlich für Afrika.

Weitere sehr nützliche Haustiere in Afrika sind Rinder und Esel. Auf der einen Seite als Arbeitstiere für den Ackerbau und den Transport eingesetzt, sind vor allem die Rinder wegen ihrer Milch und ihrem Fleisch beliebt. Als Herdentiere stellen sie für die Familien einen großen Wert dar. Wenn es wirklich knapp mit Nahrungsmitteln wird, kann ein geschlachtetes Rind für viele Wochen das wichtige Fleisch liefern.

Das letzte Nutztier aus Afrika, das an dieser Stelle vorgestellt werden soll, ist das Dromedar. In unseren Breiten nur aus dem Zoo oder dem Zirkus bekannt, ist das Dromedar in Afrika als Last- und Reittier im Einsatz. In ganz Nordafrika werden diese Tiere als Nutztiere gehalten. Durch ihre Anpassungsfähigkeit an die extremsten Lebensumstände können Dromedare selbst in der Wüste viele Tage ohne Wasser und Futter auskommen. Die Tiere sind in der Lage, selbst über ihre Exkremente Flüssigkeit zu konservieren. Die Höcker gelten dabei als Energiespeicher. Dromedare liefern Milch, Fleisch und Wolle und stellen somit auch eine wichtige Einnahmequelle für afrikanische Familien dar.

Dromedar

Remo Nemitz