Steinböckchen



Das Steinböckchen ist eine Zwergantilope, die in den Savannen Ost- und Südafrikas verbreitet ist. Der Name stammt aus dem Afrikaans und deutet auf die Farbe hin, die an gebrannte Ziegelsteine erinnert.
 
Beschreibung
 
Es hat größere Ohren als das ansonsten sehr ähnliche Bleichböckchen. Diese Antilope hat eine Schulterhöhe von 50 cm. Der Rücken und der kurze Schwanz sind hell- bis rostbraun und ohne Zeichnung, Bauchseite und Innenseite der Beine sind weiß. Die Männchen tragen kurze, gerade, spitze Hörner.

Das Steinböckchen kommt u. a. in den folgenden Naturschutzgebieten vor: Karru, Willem - Pretorius, Hluhluwe / Umfolozi, Mkuzi, Krügerpark, Pilanesberg, Kalahari-Gemsbok, Namib-Naukluft, Etoscha, Chobe, Hwange, Ngorongoro, Serengeti und Nairobi.

Die Männchen sind an Reviere gebunden, die sie einzeln oder in der Paarungszeit paarweise bewohnen. Steinböckchen bevorzugen offenes Gelände mit einiger Deckung (z.B langes Gras). Sie meiden bergiges und felsiges Gelände.Tagsüber ruhen sie im Schatten.

Ihre Nahrung besteht aus Gras und Laub, zum Teil auch Wurzeln und Knollen.

Systematik

Ordnung:

Paarhufer (Artiodactyla)

Unterordnung:

Wiederkäuer (Ruminantia)

Familie:

Hornträger (Bovidae)

Unterfamilie:

Böckchen (Neotraginae)

Gattung:

Raphicerus

Art:

Steinböckchen
 
Wissenschaftlicher Name: Raphicerus campestris
 
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Remo Nemitz