Reisebericht Uganda 2003



Dieser Reisebericht wurde freundlicherweise von Johnny Hinzen zur Verfügung gestellt:
http://uganda-expedition.blogspot.com/2007/01/afrika-expeditionen-uganda.html

Uganda Rundfahrt: Sipi Fälle - Bujagali Fälle - Murchisonpark - Albertsee - Kibale Forest - Elisabeth Park - Kasinga Kanal - Ishasha River - Bwindi Park -Gorillas - Kampala


 

Inhalt:


Nairobi – Ugandagrenze – Kampala - Entebbe

Flug Düsseldorf - Nairobi. Für Expedition Uganda tätigen wir jetzt alle Einkäufe, Lebensmittel und Sachen ein, die unterwegs wesentlich teurer sind. Obst, Gemüse usw. können wir unterwegs frisch auf den Märkten kaufen.
Der LKW muss gecheckt werden - Ersatzteile, Öl, Sprit usw. sind erforderlich, die Wassertanks sind zu füllen, alle Zelte müssen aufgebaut und inspiziert werden. Unser Koch ist auch zeitig da, um sich um seine Küchenausrüstung zu kümmern. Auch Geld für die Reisekasse müssen wir umtauschen. Es gibt viel zu tun, aber abends haben wir dann doch ein wenig Zeit, um uns in der Stadt ein paar Drinks zu genehmigen.

Flusspferde Nil

Dann fahren wir los und versuchen, heute noch so weit wie möglich zu kommen. Über Nakuru, Kericho und Kisumu erreichen wir am späten Nachmittag die Ugandagrenze in Busia. Von Kisumu bis Busia hat es wolkenbruchartig geregnet und die letzten 20 km haben wir noch mit einer katastrophalen Piste (soll vorher mal Asphalt gewesen sein!!) zu kämpfen. Wir übernachten im "Farmview Hotel" ganz in der Nähe des Schlagbaumes von Busia und so können wir morgen in aller Frühe zügig den Grenzübertritt bewerkstelligen.
Nach langwierigen Grenzformalitäten (Wagenpapiere, Versicherung für Uganda) stechen wir wieder in See und kommen über Jinja ohne Zwischenfälle nach Kampala. Im Agenturbüro von "Uganda-Wildlife" holen wir die Tickets für das Gorillatrekking ab, die wir vor längerer Zeit schon von Deutschland aus geordert haben . Wir übernachten auf der Campsite "Red Chili Camp and Hostels" im Ortsteil Bugolobi. Auf dem Markt machen wir nun die letzten Einkäufe.
Die anderen Mitreisenden kommen mit KLM in Entebbe (Flughafen von Kampala) an, wo wir sie mit dem Hoteltransferbus von "Sophies Motel" abholen. Zuvor hatten wir uns in Entebbe nach Unterkünften für die Gruppe umgeschaut und fanden dann das sehr schöne Hotel "Sophies Motel" mit Seeblick.
Am nächsten Morgen fahren wir zunächst nach Kampala, um den Leuten Gelegenheit zu geben, ein wenig die Stadt kennen zu lernen und noch einige Einkäufe zu machen.
Dann geht es weiter nach Jinja und zu den in der Nähe gelegenen Bujagali - Nilwasserfällen.

Wasserfälle Nil

Oberhalb der Fälle schlagen wir unser Camp auf, von wo aus wir einen wunderschönen Blick auf die Wasserlandschaft des Nils und die Flusskatarakte haben.

Katarakt Nil

Heute am Ruhetag nehmen zwei unserer Leute die Gelegenheit wahr und machen ein ganztägiges Rafting in den Stromschnellen des Nil. Sie schwärmen von diesem Abenteuer und erzählen von der grandiosen Wasserschlacht und den halsbrecherischen Aktionen.

Rafting Nil

Über Mbale gelangen wir zu dem wunderschönen Sipi Wasserfall, an den westlichen Ausläufern des Mt. Elgon gelegen, ein ca. 4.200 m hohes Felsmassiv, über dessen Gipfel die Grenze zwischen Uganda und Kenia verläuft. Auf der nahe gelegenen "Moses Campsite" schlagen wir die Zelte auf. Von hier haben wir einen direkten Blick auf den Wasserfall.

Dorf Uganda

Sipifälle Uganda

Am nächsten Morgen brechen wir zu einem mehrstündigen Marsch zum Sipi-Wasserfall und weiteren kleinen Fällen, die etwas tiefer in den Bergen liegen, auf. Die Wanderung ist anstrengend und zieht sich über Stunden hin. Wegen des weitläufigen Gebietes müssen wir einen Führer mitnehmen.

Landschaft Uganda

Früh am nächsten Morgen verlassen wir unser schönes Camp und bevor wir unsere Tour wieder nach Westen fortsetzen, statten wir den ca. 60km entfernt bei dem Ort Kumi liegenden bekannten Felszeichnungen einen Besuch ab. Die Zeichnungen und Gravuren befinden sich auf Felswänden in einem ausgedehnten Hügelgebiet, z. T. ziemlich versteckt zwischen Büschen und bizarren Felsen. Mit einem Führer finden wir bald die interessantesten Stellen, besteigen nach der Besichtigung einige höhere Felsen und haben so einen schönen Ausblick auf die mit Felsbrocken übersäte Landschaft.

Felszeichnungen Uganda

Zurück über Mbale und Jinja erreichen wir zeitig Kampala. Hier nächtigen wir erneut auf der "Red Chili Campsite", die Heinz und ich schon bei der Anreise benutzt haben. Im Zentrum der Stadt gibt es zwar eine Campsite, aber dort ist zuviel los und man kommt kaum zur Ruhe.

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