Kampala – Masindi – Murchison-Nationalpark

 

 

 

Nach einem ausführlichen Stadtbummel in Kampala führt die Strecke jetzt in nördlicher Richtung über Masindi in den Murchison- Nationalpark. Dieser Nationalpark ist mit ca. 3.900 qkm der größte Ugandas und liegt im Nordwesten des Landes.
Die Savanne wird bevölkert von Löwen, Büffeln, Elefanten, Kobantilopen, Hippos, Krokodilen und den seltenen Rothschildgiraffen. Namensgebend für den Park ist der Murchison -Wasserfall (früher Kabalega). Hier stürzt der Victoria-Nil, der aus dem Victoriasee kommt und durch eine Engstelle des Ostafrikanischen Grabens seinen Weg gesucht hat, in imposanter Weise durch eine 7 m breite Schlucht 43 m in die Tiefe.

Murchinson Falls

Am Fuße des Wasserfalls gibt es Krokodile, die sich auch von Kadavern der Tiere ernähren, die Opfer des reißenden Wassers geworden sind. Am beeindruckendsten sind jedoch Flora und Fauna an den Ufern des Flusses - riesige Bäume und Millionen von Vögeln im sumpfigen Schilf sowie eine beachtliche Population von Hippos und Krokodilen. Acht km nach dem Parkgate gibt es eine neue Campsite, das "ECO-Projekt Camp", das von einer Privatorganisation hier und auch an anderen Stellen Ugandas errichtet wurde. Da der Tag schon fortgeschritten ist, fahren wir heute nicht weiter und bleiben auf der Campsite. Heute geht es in nördlicher Richtung auf sehr guter Piste weiter durch den Nationalpark. Bevor wir zur Bootsanlegestelle und zur Campsite am Nil fahren, machen wir einen Abstecher, um heute zunächst an den oberen Rand der Nilfälle zu gelangen. Ein Spaziergang am Wasserfall hinterlässt bleibende Erinnerungen.

Murchinson Falls Uganda

Wir kehren zurück zur Hauptpiste und setzen die Fahrt zum Nilufer fort. Auf der Campsite, die inzwischen von denselben Leuten der Campsite in Kampala betrieben wird und auch "Red Chili Camp" heißt, schlagen wir die Zelte auf. Wir bummeln hinunter zur Bootsanlegestelle, erkundigen uns am Ticketbüro nach dem Fahrplan und buchen für den nächsten Tag unseren Bootstrip auf dem Nil. Hier befindet sich auch die Anlegestelle einer Fähre, mit der man in den nördlichen Teil des Nationalparks gelangen kann.

Fähre Nil

Die Bootsfahrt dauert ca. 3 Stunden und führt in Ufernähe in gemächlicher Fahrt entlang des Nils stromaufwärts.

Papyrus Nil

Auf dem Dach des Bootes befindet sich eine Aussichtsplattform, von wo aus wir in aller Ruhe die Tiere am Ufer betrachten können: Elefanten, Antilopen, Büffel, Adler und viele Riesenkrokodile und Hippos.

Ufer Nil

Flusspferde Uganda

Nach ca. 2-stündiger Fahrt nähern wir uns dem Wendepunkt der Tour am Fuß des Murchison-Wasserfalls. Weiter kann das Boot hier wegen der enormen Wasserstrudel und Strömungsverhältnisse nicht fahren. Es macht an einem größeren Felsen fest und wir haben Gelegenheit, das Naturschauspiel zu betrachten.

Nil Uganda

Diesen Bereich der Fälle haben wir gestern zum ersten Mal von oberhalb genossen. Nachdem wir die Landschaft bewundert haben, geht die Bootsfahrt entlang des anderen Nilufers zurück zu unserem Ausgangspunkt. Wir bauen das Camp ab und gegen 14.00 Uhr setzen wir unsere Fahrt durch eine interessante Landschaft zu dem nächsten Ziel, dem Albert-See, fort.

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