Reisebericht Tansania: Serengeti - Ngorogoro - Kilimandscharo



Der folgende Reisebericht wurde freundlicherweise von Johnny Hinzen zur Verfügung gestellt.
http://www.tansania-expedition.blogspot.com/

Serengeti - Ngorongoro-Krater – Lake Manyara - Lake Natron - Mt. Meru - Kilimandscharo

 


Inhalt:

  • Nairobi - Masai Mara
  • Serengeti
  • Ngorongoro Krater
  • Lake Natron
  • Mount Meru
  • Kilimandscharo
  • Aufstieg zum Gipfel
  •  

    Berge Tansania

    Die Afrika Expedition Tansania startet in Nairobi. Heute fällt uns das Aufstehen nicht schwer. Nach dem Frühstück im Hotel packen wir schnellstens unsere Sachen und beladen den LKW.

    Truck Tansania

    Dann Abfahrt über Narok Richtung Masai Mara-Reserve. Endlich unterwegs. Der Schrecken steckt allen noch in den Gliedern, als wir an den Horror mit unserem Gepäck auf dem Flug von Rom nach Nairobi denken. Durch einen Streik des Bodenpersonals der ALITALIA mussten wir ohne Gepäck in Rom abfliegen, man hatte uns aber versichert, dieses mit der nächsten ALITALIA Maschine nachzuschicken. Leider hatte das nicht geklappt.

    Nach einer telefonischen Reklamation in Rom wurde uns dann zugesagt, das Gepäck mit der nächsten Kenia Airways Maschine nachzuschicken.

    Hierauf wollten wir uns nun aber nicht mehr verlassen und so flog ich noch in der Nacht zurück nach Rom, um mich persönlich um das verschollene Gepäck zu kümmern. Nach Recherchen und zähen Verhandlungen ergab sich dann, dass ich das Gepäck auf meinem Rückflug nach Nairobi mitnehmen konnte. Diese Aktion kostete ein Ticket Nairobi-Rom-Nairobi, mehrere Tage Herumlungern in der Stadt für die Gruppe und ein paar schlaflose Nächte, denn schließlich konnten wir ohne komplette Bergausrüstung unsere Bergtouren nicht antreten.

    Gepäck Tansania

    In Narok unsere erste Pause (Coca und Samosas), die ersten Masai, Verkaufsstände, Dorftreiben. Wir fahren weiter und wir beginnen bald mit der Suche nach einer Campsite. Regen und eine schlechte, matschige Piste erschweren das Vorwärtskommen. Wir schaffen es dennoch durchzukommen. Am späten Nachmittag bauen wir unser erstes Camp in der Wildnis auf.

    Zelt Tansania

    Abendessen Tansania

    Das Essen steht am Feuer. Wir sitzen zusammengekauert unter der seitlichen Regenplane des LKW. Es regnet heute Abend besonders stark. Charles und Boniface, unsere beiden Köche, haben dennoch toll gekocht. Der Regen und zunehmendes Gewitter vertreiben uns recht schnell in die Zelte. Zum Glück regnet es am Morgen nicht mehr. Die anhaltenden Regenfälle und das Gewitter sind vorbei. Strahlender Himmel, Sonnenschein und Vögel wecken uns. Gleich nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen. Die Köche kümmern sich um Küche und Tische, wir um Zelte, Matten, Stühlchen und Gepäck. Am Anfang gibt es noch Probleme beim Verstauen der Ausrüstung. Es will nun mal nicht alles in den LKW passen. Wir sind bald im Masai Mara-Reservat.
    Mittagspause unter schattigen Bäumen am Rande des Parks am Ufer des Sandriver. Hier bauen wir unser Camp auf und nach getaner Arbeit planschen wir im sandigen Wasser.

    Camping Tansania

    Camp Tansania

    Am Nachmittag unternehmen wir eine Pirschfahrt durch den Park. Wir treffen auf Elefanten, Schakale, Büffel, Gnus, Topis, Kronenkraniche, Warzenschweine, Sekretärvögel - ein eindrucksvolles Erlebnis.

    Landschaft Tansania

    Elefanten Tansania

    Zebras Tansania

    Löwe Tansania

    Nach dem Frühstück und Aufladen des LKW (heute klappt es schon viel besser) brechen wir auf zur Tansania-Grenze. Die Grenzformalitäten an dieser inoffiziellen Grenze nehmen einige Zeit in Anspruch. Es wird "geschmiert" auf beiden Seiten. Die einen kassieren, weil sie uns rauslassen, die anderen weil sie uns hineinlassen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu bezahlen, um einen größeren Umweg über die offizielle Grenze zu vermeiden. Dadurch ersparen wir uns lange Wartezeiten und komplizierte Formalitäten.

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