Marich – Lokichar – Lodwar – Turkana-See



Am nächsten Morgen folgen wir der A 1 in Richtung Lodwar. Die Straße besteht nur noch aus einer Ansammlung von Schlaglöchern und man hat ständig zu entscheiden, ob man sich um die Löcher herum schlängelt, einfach durch sie hindurch fährt oder die rechten oder linken teils sandigen, schmalen Bankette benutzt.

Man hat kaum Zeit, sich der eindrucksvollen Landschaft zu widmen, die zunächst entlang des Nasalot-Reserves und später entlang des South-Turkana-Reserves führt und den Blick auf majestätische Bergketten freigibt. Nach langer Schüttelpiste erreichen wir den Ort Lokichar und ab hier wird die Straße nach Lodwar wenigstens etwas besser. In Lodwar machen wir einige Einkäufe und versuchen, einen neuen Autoreifen zu kaufen - der Versuch scheitert, weil man die passende Größe nicht hat.

Der Tag neigt sich langsam schon dem Ende zu und es zeichnet sich ab, dass wir den Turkanasee nicht mehr vor Sonnenuntergang erreichen können. So schlagen wir die Zelte in der fast baumlosen Steppe auf mit einem spektalukären Sonnenuntergang und dem Blick auf den Kegelberg von Lodwar.

Abendrot Afrika

Camp Afrika

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