Kidepo Nationalpark
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Unmittelbar neben dem Parkhauptquartier im alten Apoke-Restcamp gibt es inzwischen die neue Apoke-Safarilodge, eine Luxusanlage mit Pool auf einer Anhöhe mit grandiosem Blick über die Ebene.


Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, wobei offene Savannenlandschaft mit Schirmakazien und Borassuspalmen vorherrscht. An den Berghängen gibt es auch vereinzelt Bergregenwald. Der Ranger zeigt uns einen Platz auf einem Hügel auf der anderen Talseite.


Auch von hier hat man einen tollen Rundblick auf die Landschaft des Parks und die umliegenden Berge, ein angemessener Platz für den Übergang ins neue Jahr. Hier wollen wir drei Nächte bleiben.

Der ca. 1.440 qkm große Nationalpark liegt unmittelbar im Dreiländereck Uganda, Sudan und Kenia mit einer Höhenlage zwischen 1.300m und 2.750m und ist von Bergketten umgeben. Man fühlt sich wie in einem Kessel. Die majestätischen Gipfel Morungole (2.750m) und Zulia (2.147m) überragen das Bergpanorama. Vom östlichen Parkbereich aus kann man den schon im Sudan liegenden Mt.Lotuke (2.797m) ausmachen.

Zwei Flusstäler, die vom Narus- und vom Kidepofluss gebildet werden, durchziehen den Park, von denen nur der Narus ganzjährig zumindest etwas Wasser führt. Daher sammelt sich zu dieser Zeit im Narustal in der Nähe des Apoka-Camps das Wild. Bei mehreren ausgiebigen Pirschfahrten sehen wir Elefanten, Giraffen, Antilopen usw.


Besonders eindrucksvoll ist die riesige Büffelpopulation. Viele kleinere Gruppen von Büffeln haben wir schon gesehen als wir plötzlich auf eine Herde stoßen, die nach Angaben der Ranger weit über tausend Tiere zählt. Als sich die Herde, die friedlich grast, von uns gestört fühlt, setzt sie sich mit dumpfem Grollen tausender Hufe in Bewegung - die Erde bebt.


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