Reisebericht Äthiopien - Kenia

 

 

 

Dieser Reisebericht wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Johnny Hinzen.
http://www.aethiopien-expedition.blogspot.com/

Addis - Sodere - Rift Valley - Wondo Genet - Konso - Key Afer - Banna - Jinka - Omo Region - Mago Park - Mursi - Karo - Omorate - Sibiloi Park - Loyengalani - Baringo.


 
 
Inhalt
 
 

Addis - Sodere - Ziway See

Mursi Gruppe

Die Reise beginnt in Addis Abeba, der Hauptstadt des Landes. Die Stadt liegt 2.400m hoch in einem Talkessel, umgeben von einer 2.200 - 2.700 m hohen, bewaldeten Bergkette. Das Land ist dreimal so groß wie Deutschland.

Addis Abeba

Die erste Nacht verbringen wir im Hotel, am folgenden Tag ist ein ausgiebiger Stadtbummel vorgesehen. Alle Vorbereitungen betr. Fahrzeug, Ausrüstung und Lebensmitteleinkäufe waren bereits abgewickelt, so dass einer zügigen Abreise nichts im Wege steht.

Denkmal Addis Abeba

Am ersten Tag wollen wir uns nicht allzu viel an Fahrerei zumuten. Wir verlassen Addis in südlicher Richtung. In dem Ort Mojo teilt sich die Straße, nach Süden verläuft die Rift Valley- oder Moyale-Road (Keniagrenze) - auf der wir später weiterfahren werden - und nach Osten die Awash-Road, die entlang des Awashflusses nach Nazret und Sodere führt. Im Awashtal liegt das größte Weinanbaugebiet Äthiopiens (toller Weißwein!). Zehn Kilometer nach Mojo sehen wir rechts der Straße am Horizont den Lake Koka, den nördlichsten der im äth. Rift-Valley gelegenen Seen, der in der Sonne glitzert.

Hotel Äthiopien

Am Ufer des Awashflusses bei den heißen Quellen von Sodere (1.400m), unweit des Sodere- Recreation- Centers, schlagen wir zum ersten Mal die Zelte auf.

heisse Quellen Äthiopien

Nach dem Zeltaufbau laufen wir zu den heißen Quellen hinüber, deren Wasser in zwei Schwimmbecken gefasst wurde. Ein Bad im heißen Wasser und ein anschließender Waldspaziergang bringen uns wieder auf Vordermann.

See Äthiopien

Zwischen dem Roten Meer und den südlichen Teilen des Riftvalley in Kenia, Tansania und Malawi liegt das zentrale Hochland von Äthiopien, ein Gebirgsmassiv mit vulkanischem Ursprung. Im nördlichen Teil des Tals liegen die Seen Koka, Ziway, Langana, Abiata und Shala, im südlichen Teil des Landes folgen die Seen Awasa, Abaya und Chamo . Wie auf einer Perlenkette ziehen sich die Seen durch das gesamte Riftvalley. Das Wasser der meisten Seen ist mehr oder weniger sodahaltig. Nur der Baringo- und der Naivaha-See in Kenia enthalten reines Süßwasser. Abgesehen von Flamingos bieten die Sodaseen Lebensraum nur für ganz wenige Tiere. Eine Ausnahme bietet der Turkanasee in Kenia, der nur sehr geringfügig sodahaltig ist. Das gesammte Riftvalley hat eine Länge von etwa 8.000 km. Von Sodere aus gelangen wir nun wieder auf die Rift Valley-Road, der wir in den nächsten Tagen nach Süden folgen.

Äthiopien See

Wasserpflanze Äthiopien

Die Flüsse Meki und Catar fließen im Norden zu, der Bulbulafluss fließt im Süden ab und mündet später in den Abiata-See. Der Aleltu-Vulkan (1.900m) ist die einzige Erhebung im Bereich des Sees. Ein Sumpfgürtel, der aus Papyrus und Bermudagras besteht, rahmt den See ein.

Fischer Äthiopien

Große Teile des Seeufers sind von einem undurchdringlichen Teppich aus Wasserhyazinthen, die dem Fischfang in dem besonders fischreichen See (Tilapia) sehr hinderlich sind, überzogen. Wir machen eine Rast und streifen ein wenig durch die Umgebung. Bei einem Fischer decken wir uns schon einmal mit Fisch ein.

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