Reisebericht Sahara: Hoggargebirge – Tamanrasset
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Dann ging es in Richtung TAMANRASSET. Die Gegend war anfangs noch spektakulär, wich dann immer größeren Geröllfeldern, so daß sich sehr bald wieder Müdigkeit breit machte und die ganze Mannschaft schlief. Kurz vor TAMANRASSET machten wir unter einigen Schirmakazien in der Nähe des Ilamane-Felsens eine Mittagspause.


Schließlich landeten wir in der berühmten Hauptstadt des HOGGAR, die unter Saharafahrern einen sagenhaften Ruf genießt. Alles ist dort möglich, alles ist dort problematisch, hauptsächlich aber der Behördenkrieg. Wir fuhren als Erstes zum Campingplatz hinaus. Ein Rundgang dort ist immer ein Erlebnis für sich.
Das Bestaunen der Zelte, der Ausrüstungen, der Fahrzeuge, des Mutes, den einzelne Wüstenritter mit ihrer Ausrüstung dokumentieren.

Wir luden dort nahezu die ganze Ausrüstung vom Wagen ab, denn die "Federabteilung"mussten mit dem Lkw jetzt eine Werkstatt finden, in der wir das Federproblem beheben konnten. Dort gab es dann das erforderliche Werkzeug und den elektrischen Strom für unser eigenes Schweißgerät und schufen so die Voraussetzungen dafür, dass die zweite, tatsächlich gebrochene Feder vorne rechts jetzt von uns auf der Campsite ausgetauscht werden konnte. D.h. die Nieten waren weggefräst und durch Schraubbolzen ersetzt worden. Im Schatten der zentralen Schirmakazie des Camps machten wir uns erneut an die Arbeit.

Für Friedhelm und mich stand noch eine heiße Nacht bevor. Wir mussten, nachdem die Feder repariert war, mit dem Wagen an die einzige Tankstelle der Stadt fahren, um uns dort an der Zapfsäule anzustellen, die Nacht dort auf dem LKW zu verbringen, um morgens zu den Wenigen zu gehören, die die erforderliche Menge Diesel aus der neuen Lieferung bekamen.
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