Malawi auf dem Motorrad im Jahr 2006



Der folgende Reisebericht wurde freundlicherweise von Rita und Christian zur Verfügung gestellt. Ihre ausführliche Berichte finden Sie unter http://www.rci-ontour.de

17.08.2006 Einreise

Auch die malawischen Grenzer machten uns keine Sorgen, das Carnet war schnell abgestempelt, sowie eine Versicherung für das Motorrad für US$ 20,00 abgeschlossen. Nur die Stempel in die Pässe dauerten etwas länger, da vor uns gerade ein Overlander angekommen ist. Von diesen Overlandern gibt es in Ost- und im südlichen Afrika ziemlich viele - es sind umgebaute LKWs für ca. 15-30 Personen, die von 30 Tagen bis zu einem Jahr in Afrika unterwegs sind. Nicht immer die angenehmsten Leutchen, die damit reisen... Wie auch immer, somit waren wir nun in Malawi angekommen. Die ersten Kilometer verliefen recht gemütlich, es herrschte so gut wie kein Verkehr. An das Linksfahren hat sich Chri inzwischen auch schon total gewöhnt, machen wir ja nun schon seit vielen Wochen. Recht schnell waren wir dann auch am Malawi See, der einen grossen Teil des Landes ausmacht sowie 470m über Meeresspiegel liegt. Leider herrscht Bilharziosegefahr, so dass wir nicht sicher sind, ob wir schwimmen gehen können bzw. sollen. Die erste Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz, der einen netten aber unfertigen Eindruck machte. Ein Dusch- und Toilettentrackt lag z.B. noch völlig offen, so dass man sich beim duschen oder toiletten mit seinem Nachbarn unterhalten hätte können. Aber wir waren ja die einzigen Gäste... Die Nacht schliefen wir sehr gut, denn wir wurden von den Wellen des Sees eingelullt, es klang wie am Meer.

18. - 21.08.2006 Einige Tage am Malawi See

Die nächsten Tage verbrachten wir ganz gemütlich am See. Am ersten Tag fuhren wir nur bis Chitimba. Hier nutzten wir den Nachmittag, um am Seeufer entlangzuspazieren - es schaut aus wie am Meer. Weisser Sand, Wellenrauschen, zum Teil Palmen am Wegesrand... Wir begutachteten die Einbaumbote und bewunderten die Frauen, die zum Wasserholen an den See kamen. Sie tragen locker bis zu 20l auf den Köpfen. Ein Wahnsinn. Der darauffolgende Tag bescherte uns mal wieder ein paar Stürze mit dem Moped. Natürlich wieder auf die linke Seite. Wir wollten nach Livingstonia hinauf fahren, d.h. 750m Höhenunterschied mit 22 Haarnadelkurven wären zu überwinden gewesen. Eine der Kurven war leider viel zu eng und mit grossen und kleinen Steinen "ausgelegt", so dass wir wegrutschten, und auf der Seite lagen. Dieses Mal hat es ein unschönes Geräusch gegeben: der linke Koffer hat nun nicht nur Dellen, sondern auch Risse. Können wir nur hoffen, in keine Regengüsse mehr zu kommen... Nachdem Chri dann nochmals umgefallen ist, beschlossen wir, Livingstonia ausfallen zu lassen und kehrten zur Hauptstrasse zurück. Nun, zumindest konnten wir einen schönen Blick auf den See werfen. Die Fahrt führte dann durch hügeliges Hinterland bis Mzuzu, von dort wieder zurück zum See. Die Strecke von Mzuzu nach Nkhata Bay war wunderschön: kurvenreich, grüne Hügel, weite Ausblicke! In Nkhata Bay "leisteten" wir uns ein Chalet, direkt am See gelegen. Sehr einfach, aber für 2 Nächte gerade gut genug. Den Sonntag faulenzten wir und genossen den schönen Blick auf den See. Ins Wasser trauten wir uns aber nicht.

So waren wir schon 3 Tage im Land, bis wir merkten, dass es zwischen Tansania und Malawi eine Zeitverschiebung gibt. Malawi liegt nämlich eine Stunde zurück... wir hatten uns schon jeden Morgen gewundert, warum hier die Sonne so spät aufgeht, um ca. 07h15?! Bei einer uhrzeitlich falschen Essensbestellung wurden wir dann darauf hingewiesen. Wir hatten nämlich Essen für 18h30 bestellt, und ärgerten uns schon, als dieses um halb sieben nicht fertig war. Nun, kein Wunder, denn es war ja auch erst 17h30... ;-)

Am 21.08. fuhren wir die "Seestrecke" entlang von Nkhata Bay nach Nhkotakota, immer Richtung Süden. Auf dieser Strecke war vom See leider nichts zu sehen, und auch sonst war sie sehr langweilig zu befahren. Die vorerst letzte Nacht am See verbrachten wir unterhalb von Nhkotakota. Eigentlich ein schöner Campingplatz, aber auch dieser noch sehr unfertig und im Bau befindlich. Wir dachten, sie hätten so vor ein paar Monaten angefangen, das ganze zu bauen. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass es das Camp schon seit 3 Jahren gibt! Nunja, die Schnellsten sind sie hier nicht. Aber dafür war der Service gut, wir haben sogar unaufgefordert ein vegetarisches Gericht angeboten bekommen!

22.08.2006 Fahrt nach Lilongwe

Nach einem stürmischen Frühstück machten wir uns heute auf, die letzten Kilometer bis Lilongwe zu fahren. Lilongwe ist die Hauptstadt von Malawi, und sehr übersichtlich. D.h. klein und es gibt nichts grossartiges zu sehen. Auch die Strecke bis Lilongwe war nicht wirklich aufregend - alles ist ziemlich trocken und einfarbig. In Lilongwe haben wir unser Zelt im Kibobo Camp aufgebaut, und wir waren noch nicht ganz fertig, als ein Mitsubishi Pajero ins Gelände fuhr. Wir lugten natürlich gleich ganz neugierg hinüber, und ein wenig später stellte sich heraus, das es Beate und Rüdiger waren, die mit ihrem Auto Erwin seit letztem Oktober unterwegs sind. Sie sind im Westen bis Senegal gefahren, und haben dann das südliche Afrika durchquert. So hatten wir gleich genügend Gesprächsstoff, der mit ein bisschen Lästerei auch für die nächsten Tage reichen sollte. Hier wurde es am Abend wieder ziemlich kalt, und in der ersten Nacht haben wir gefroren wie die Schneider.

23. - 25.08.2006 Ein paar Tage in Lilongwe

Wir haben fast nichts gemacht. Die Stadt gibt nicht viel her, so dass wir uns besichtigungstechnisch zurückhalten konnten. Wir haben immer schön ausgeschlafen, dann lecker gefrühstückt (wir haben uns mal wieder Käse geleistet) und mit Beate und Rüdiger bis in den Nachmittag hinein geratscht. Dann ging es für ein paar Stunden ins Internet, Emails schreiben und unsere Webpage mit Bildern und dem Bericht über Tansania aktualisieren. Auch dem grossen Supermarkt haben wir wieder viele Besuche abgestattet. Unter anderem haben wir uns einmal ein schönes deutsches Gericht geleistet: Rosenkohl und Kartoffeln mit Pfeffersauce! Hmhm - das war zwar sauteür, hat aber geschmeckt! Auch die Abende haben wir mit den beiden Deutschen schwatzend verbracht, und sind für unsere Verhältnisse immer recht spät ins Bett.

26. - 27.08.2006 Wieder am See

Am 26.08. konnten wir uns dann endlich aufraffen, und haben unsere Sachen zusammengepackt und sind wieder Richtung Malawi See gefahren. Die Strecke führte von Lilongwe über Salima nach Monkey Bay, und von dort in den Nationalpark Cape Mclear. Bis Salima war es die bekannte Strecke und somit wieder recht langweilig, danach wurde es etwas abwechslungsreicher. Einige Baobabs standen am Wegesrand, und bald ging es dann auf eine gute Piste. Es wurde alles etwas grüner und hügelig. Am Cape angekommen, fuhren wir zum Fat Monkey Camp, direkt und schön am See gelegen, die Sonne ging bald unter und wir konnten einen schönen Sonnenuntergang mit einem Kuche Kuche (heimisches Bier) geniessen. Auch Beate und Rüdiger kamen noch hierher, und wieder war fröhliches Ratschen angesagt. Die Nacht hat es leider sehr gewindet, so dass wir nicht gut schlafen konnten.

Den nächsten Tag blieben wir vor Ort, und faulenzten. Auch hier getrauten wir uns nicht in den See zum Baden - wegen der Bilharziosegefahr. Aber evtl. haben wir uns diese eh schon eingefangen, denn hier wird mit Seewasser geduscht, gewaschen etc.. Man wird es merken..

28.08. - 03.09.2006 Fahrt in den Süden

Am 28.08. standen wieder ein paar mehr Kilometer auf dem Programm. Wir fuhren von Cape Mclear via Mangochi nach Liwonde. Hier wollten wir eigentlich am Nationalpark stoppen. Da wir aber mit dem Motorrad eh nicht hineinfahren können, entschieden wir uns, bis Zomba weiter zu düsen. Es ging wieder hinauf in die Berge, durch schöne Landstriche auf recht kurvenreicher Strasse. Wir durchquerten sogar Nadelwälder, und die Luft war eine Wucht! Im Nachmittagslicht erreichten wir das Zombaplateau, welches wieder recht hoch liegt. Auch die Stadt machte einen netten, grünen Eindruck. Wir fuhren zu einem Campingplatz mitten im Wald, wirklich wunderschön gelegen! Die Zufahrt war eher ein Feldweg, und verlief durch herrlichen Wald. Leider war der Preis für den Campingplatz eine Frechheit, fast das doppelte von dem, was wir bisher bei den anderen bezahlt hatten. Wir handelten ein bisschen, aber es blieb immer noch zu teuer. Es wurde schnell dunkel und kalt, und geg. 19h00 vezogen wir uns ins Zelt. Leider wurden wir die ganze Nacht nicht richtig warm. Am nächsten Morgen blieben wir dann auch so lange liegen, bis die Sonne unser Zelt erreicht hatte. Nee, es war nicht erst um 12h00, sondern geg. 07h30... ;-)

An diesem Tag fuhren wir die relativ kurze Strecke bis Blantyre. Warum auch immer, aber heute hatten wir die Nasen von allem ziemlich voll. Evtl. sind wir gerade etwas reisemüde?! Zum Glück trafen wir am Abend auf 2 Schweizer, Claudia und Andre, die u.a. den gesamten Westen Arfikas gefahren sind. Da gab es wieder einiges zu erzählen. Sie kamen ausserdem gerade von Mosambik, und meinten, die Hauptstrecke sei recht langweilig. Somit war unsere kurze Überlegung, auch noch durch dieses Land zu fahren, gleich wieder hinfällig. Denn von langweiligen Landschaften hatten wir die letzte Zeit genug. Den 30.08. verbrachten wir in Blantyre. Leider ist auch diese Stadt eher hässlich, und es gibt nichts anzuschauen.

Am 31.08. machten wir uns daher auf den Weg, in die Teeregion des Landes zu fahren, und freuten uns schon auf etwas mehr Grün. Leider spielte das Wetter gar nicht mit. Als wir starteten, hingen dicke Wolken in der Stadt, es nieselte und man hatte gerade mal 20m Sicht... Dazu war es richtig kalt, so dass wir sogar unsere langen Pullis und Innenfutter anziehen mussten. Wir kamen zwar durch eine schöne Gegend mit vielen Teefeldern, aber das Licht liess zu wünschen übrig. So fuhren wir schnellstmöglich bis Mulanje, wo auch der mit ca. 3.000m höchste Berg Malawis stehen soll. Wir sahen ihn leider nicht. Da wir recht durchgefroren waren, und bei so einem Wetter wirklich keine Lust auf Zelten hatten, leisteten wir uns ein Zimmer in einer Lodge, inkl. Frühstück. Hm - richtige Betten! An diesem Nachmittag unternahmen wir nichts mehr, und hofften auf schöneres Wetter am nächsten Tag. Der 1. September - wie die Zeit vergeht! Wir wurden wettertechnisch auch nicht enttäuscht, die Sonne lachte vom Himmel, es ging ein leichter Wind und der Berg lag einigermassen frei! Da packten wir die Gelegenheit beim Schopfe, und fuhren los, uns die Gegend bei schönem Licht anzuschauen. Da sah alles gleich ganz anders aus. Die Teeplantagen leuchteten in einem intensiven Grün, der Himmel war tiefblau und die Piste in schönem Rot. Das tat den Augen gut!

Wir entschlossen uns ausserdem, zu einer 3-stündigen Wanderung zu einem Wasserfall. Der Aufstieg war recht anstrengend, aber wir wurden mit einem eiskaltem Bad für unsere Füsse belohnt. Das war mal wieder ein richtig schöner Tag!

Am 02.09. fuhren wir durch die schönen Teelandschaften wieder zurück nach Blantyre, verbrachten dort eine weitere Nacht, bevor es am 03.09. zurück nach Lilongwe ging. Die Strecke von Blantyre via Dedza nach Lilongwe gestaltete sich recht interessant, viele Berge, und weite Ausblicke in die Umgebung. Wir kamen durch einige nette Dörfer, in einigen bieten kleine Jungs aufgespiesste Mäuse an - wer so etwas wohl kauft und evtll. auch noch isst? Ein Foto durften wir aber nicht machen...

In Lilongwe stehen wir wieder auf dem selben Campingplatz, aber dieses Mal sind keine anderen Selbstfahrer da. Die nächsten Tage verbringen wir nun hier, und warten auf Ineke und Viktor - die einzigen, die uns in Afrika wirklich besuchen kommen!

04. - 08.09.2006 Wieder in Lilongwe

Tja, auch diese Tage verfliegen. Wir mussten unsere Wäsche mal wieder einer grunedlicheren Behandlung unterziehen. Die Kuh hat ein bisschen Öl und ein paar Streicheleinheiten bekommen. Im Internet waren wir irgendwie ständig, aber leider hat nicht alles geklappt wie gewollt. Einkaufen waren wir auch oft... Also nichts wirklich aufregendes.

Ausser heute, der 06.09.06. Denn wir haben wieder PLAN International einen Besuch abgestattet. Das war super, die beste Begegnung bisher überhaupt! Im Länderbüro wurden wir von Herbert schon erwartet, man stellte uns allen Mitarbeitern vor und dann fuhren wir im PLAN Auto zum Lilongwe Projektbüro. Dort trafen wir auf den Projekt Unit Manager, der uns einen ausführlichen Überblick über die Projekte in der Region vermittelte. Sogar eine schriftliche Agenda für unseren Besuch bekamen wir in die Hand. Dann fuhren wir mit Herbert sowie 2 weiteren Mitarbeitern zu einem Projekt hinaus aufs Feld. Hier wurde uns ein Bewässerungprojekt zur Ermöglichung einer zweite Ernte pro Jahr gezeigt: eine Bäuerin hielt sogar einen kleinen Vortrag über ihre Arbeit! Das Klima ermöglicht in Malawi auf jeden Fall eine 2. Ernte, d.h. im hiesigen Winter. Nur muss man eben die Saat und die Pflanzen bewässern, und kann nicht auf den Regen vertraün. Aber Flüsse und somit Wasser gibt es wohl auch genug. Diese Bäuerin macht das nun schon mehrere Jahre, und dient auch als Vorbild für andere Bauern. Einige nehmen es an, andere meinen, es sei ihnen zu viel Arbeit. Der Staat hilft schon über die Monate, wo der selbst angebaute Mais nicht mehr ausreicht... Ausserdem hält diese Bäuerin Hühner, düngt mit deren Mist ihre Felder, verkauft Hühner und Eier etc. Alles läuft so gut, dass sie sogar eines ihrer Kinder nach Südafrika auf die Schule schicken kann! Das hat uns sehr beeindruckt! Weiterhin erfuhren wir von Herbert, wie PLAN in Malawi generell hilft. Die Gemeinden oder auch einzelnen Personen müssen zu PLAN kommen, und um Hilfe bzw. Unterstützung bitten. Dafür müssen sie aber ein Konzept vorlegen, was sie sich vorstellen, wie es zu realisieren ist und was sie selber dazu beitragen können. Somit werden die Leute mit in die Projekte einbezogen, und nehmen Anteil an dem was passiert. Auch hier hat uns die Arbeit von PLAN durch ihre Sinnhaftigkleit sehr überzeugt.

Am 07.09. kamen dann mit 3 Wochen Verspätung Ineke und Viktor. Wir holten die beiden vom Flughafen ab, und unternahmen an diesem Tag nicht mehr viel. Wir haben Schweizer Schoki überreicht bekommen, und uns diese auch gleich munden lassen! HmHm! Am 08.09. zeigten wir den beiden die schöne Stadt, gingen auf die Suche nach einem assiatischen bzw. indischen Viertel. Diese gab es leider nicht. Dann schlenderten wir noch etwas über den Markt, der so malerisch nun auch wieder nicht ist. Dafür gönnten wir uns am Abend ein leckeres Essen, in einem indischen Restaurant, das wir als einziges Indisches Geschäft am Nachmittag gefunden hatten. Wir glauben, auch Ineke und Viktor waren von Lilongwe nicht wirklich begeistert.

09. - 11.09.2006 Ein paar Tage mit unseren Freunden

Am Samstag starteten wir von Lilongwe in Richtung Norden, wir auf der Kuh, Ineke und Viktor im Mietwagen. Wir fuhren eine Strecke, die wir auch noch nicht kannten, via Kasungu nach Mzuzu. Auf der Hälfte der Strecke legten wir einen Stop ein, und quartierten uns in der Luwawa Forest Lodge ein. Hier gab es sogar wirklich den versprochenen Wald, den wir auf der gesamten Strecke bisher vermisst hatten. Die Luft war gut, und die Gegend lud zu kleinen Spaziergängen ein. Dies wollten wir nutzen, und blieben den Sonntag (10.09.) auch noch hier. Am Vormittag machten wir uns dann auch auf, den "ursprünglichen Waldrundweg" zu laufen. Die beiden Hunde der Lodge begleiteten uns. Diese kleine Wanderung tat mal wieder gut, die Knochen wurden bewegt und das Sitzfleisch entlastet. Am Nachmittag sassen wir in der Sonne, quatschten und gönnten uns einen afternoon tea und coffee. Ein schöner Tag! Den Montag fuhren wir via Mzuzu nach Rumphi. Wir wollten eigentlich in den Vwasa Marsh Nationalpark fahren, und dort noch einen letzten Abend zusammen verbringen. Doch die Zufahrt zum Nationalpark gestaltete sich für den Mietwagen (einen normelen PKW) bzw. für dessen Reifen als zu "geländig". D.h. viel zu steinig, mit tiefen Spurrillen und Auswaschungen. Wir wollten alle nicht riskieren, den Mietwagen zu schrotten, und kehrten um. Somit verabschiedeten wir uns schon früher als gedacht, und die Beiden fuhren zum See. Wir schlugen den Rückweg nach Mzuzu ein, wo wir dann die Nacht in einem einfachen Motel verbrachten.

Wir haben uns total gefreut, dass uns Ineke und Viktor hier besucht haben - vielen Dank an Euch! Wir hoffen, Ihr konntet die restlichen Tage in Malawi vollauf geniessen.

12. - 14.09.2006 Die letzten Tage in Malawi

Wir wollten eigentlich auf einen anderen Weg nach Sambia fahren, es sollte einen Abzweig ca. 130km hinter Mzuzu geben. Diesen fanden wir leider nicht, und fuhren somit die gesamte Strecke nach Lilongwe zurück. Dieses Mal zelteten wir auf dem Gelände des Golf Clubs, und legen hier heute (13.09.) noch einen Tag Pause ein. Das Internet ruft, wir aktualisieren unsere webpage für Euch, und morgen (14.09.) werden wir Malawi nach 4 Wochen verlassen. Wir fahren Richtung Sambia, wo uns dann hoffentlich neue Tiererlebnisse und schöne Eindrücke erwarten.

FAZIT MALAWI

RITA: Man sollte wohl nicht in der Trockenzeit hierher kommen. Es fehlt das Grün, und alles schaut recht eintönig aus. Der See ist nett, der Süden mit seinen Teeplantagen schön. Aber leider empfand ich das ganze Land eher als langweilig. Ich bin wohl etwas reisemüde...

CHRI: Ich habe von vielen Leuten gehört, dass Malawi ein tolles Land ist und sie mich bendeiden um den Besuch. Leider kann ich das nicht bestätigen. Ich fand es (bis auf den Süden) relativ langweilig. Das mag auch daran liegen, dass jetzt das Ende der Trockenzeit ist und auch viele Felder abgebrannt sind. Die Menschen sind hier normalfreundlich. Einige wollte uns allerdings regelrecht besch...! Das hat mir persönlich nicht getaugt.



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