Ein Tag am Strand

 

 

 

Ramena,
Sonntag, 14. Mai 2006

Antsiranana liegt zwar direkt am Wasser, hat aber keinen eigenen Strand. Der liegt 18 Kilometer entfernt, auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht und heißt Ramena.
18 Kilometer -ok, ich sag nix mehr über die Straßen auf Madagaskar ... Wir legen die Strecke mit einem R4-Uralt-Taxi zurück, das nur noch über die rudimentärsten Dinge verfügt, die ein Auto haben sollte. Mein Respekt vor den internationalen Autobauern, besonders denen asiatischer Allrad-Jeeps und Renaults, Peugeots und Citroens der 70er Jahre ist im Verlauf meiner Reise bereits beträchtlich gestiegen.

junge frau Madagaskar

Obwohl heute Sonntag ist, ist der Strand fast menschenleer. Nur die Strandrestaurants sind gut besucht. Unseres hat den verballhornten Namen "Cinq Trop Près", die Besitzer sind junge Franzosen. Es wird ein richtiger Faulenzertag. Wir essen, trinken, baden im klaren Wasser mit Badewannentemperatur, dösen vor uns hin. Für längere Strandspaziergänge ist es zu heiß. Selbst zum Lesen fehlt mir die Lust und Energie. Etwas Abwechslung bieten die Masseusen -oder heißt es Masseurinnen?- die gut zu tun haben und die anwesenden Gäste auf Liegen vor meiner Nase durchkneten.

Madagaskar Boot

Restaurant Madagaskar

Strand Ozean Madagaskar

Es ist ganz nett hier, aber ich habe schon viele schöne Strände gesehen und e i n Badetag reicht mir völlig.

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