Reisebericht Kongo: Aufstieg zur Kalonge Hütte
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Die Träger und Führer sind schon vor acht Uhr da. Das restliche Gepäck wird noch zu Ende verpackt. Die Träger teilen nach dem Wiegen die Seesäcke unter sich auf, niemand darf über 20 kg tragen ("Trägergewerkschaft"). Nicht nur die persönlichen Sachen, sondern auch die Verpflegung für uns und die Träger müssen transportiert werden. Dann gehts los.

Zunächst geht es durch den Ort Mutsora, dann immer höher durch die Ausläufer des Dorfes, Bananen- und Kaffeeplantagen, dann vorbei an vereinzelten Gehöften, bis die letzten Hütten verschwinden und wir in die Region des Waldes vordringen.


Der Weg ist zwar noch nicht sehr steil, zieht sich aber unendlich lang hin. Zum Glück finden wir unterwegs einige Bäche, wo wir uns erfrischen können. Die Sonne brennt brutal. Von der Hitze und dem langen Weg geschafft, kommen wir nach 8 Stunden Marsch in die Kalonge Hütte (2.138m) an.



Jeder sucht sich in der Holzhütte ein geeignetes Plätzchen für den Schlafsack und für das Gepäck. Wir genießen den ersten Abend am Berg. Der Höhepunkt unserer Reise hat begonnen.

Wir bewundern die üppige Vegetation, den Sonnenuntergang, erzählen uns Geschichten von anderen Bergbesteigungen und denken nach, was uns morgen erwarten wird.
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