Reisebericht Kenia: Masai-Wanderung in den Loita Hills

 

 

 

Nach dem Frühstück Abfahrt zu unserer Masai-Wanderung in den Loita-Hills. An der Kekorok Lodge vorbei geht es weiter Richtung Morijo. Der Weg ist durch den Regen sehr schmierig und tief. Immer wieder driften wir von der Fahrbahn ab. Friedhelm bringt Dank seiner Routine den schweren LKW immer wieder auf die Fahrbahn zurück. Aber der Weg wird immer schlechter und er beschließt, umzudrehen und über einen anderen Weg in die Loita-Hills zu fahren. Es ist ein riesiger Umweg, aber die einzige Möglichkeit, das Ziel zu erreichen. Also zurück nach Barkitabo, dann Richtung Narok, Maji Moto, Naroussera, dann hoch über einen Pass (2300m), am Osupugo (2679m) vorbei nach Morijo -Umweg 5-6 Stunden, für Afrika aber keine Zeit - immer "pole pole". Auch der Umweg ist nicht ohne. Zweimal trennt uns nur sehr wenig vom Versacken. Öfters müssen wir die Straße verlassen, um uns quer durch die Steppe einen besseren Weg zu erkämpfen.
In Naroussera machen wir eine kleine Pause. Ein kleiner Marktflecken, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Leute und Kinder waren sehr aufgeschlossen und neugierig. Weiter über einen Pass auf eine Hochebene. Wir sind alle erleichtert, als wir diese erreichen. Durch die schweren Regenfälle ist es nicht möglich, bis zum Kral unseres Masai-Führers Moses zu fahren. Wir schlagen deshalb das Camp in einiger Entfernung vom Kral auf. Ein toller Platz inmitten einer parkähnlichen Landschaft. Kaum hatten wir den LKW verlassen, kamen schon von allen Seiten die Masai zu uns herüber.
 
LKW Kenia
Masai Ziegen
 
Die Kinder berühren immer wieder unsere Hände und Beine. Mit der Dämmerung kommen die Masaifrauen, um Kalebassen und Schmuck zum Verkauf anzubieten. Auf dem ganzen Camp stehen kleine Gruppen von Masaikriegern, fast alle mit Speer und Keule bewaffnet, herum. Es ist ein atemberaubendes Bild.
 
Masai Frauen
Masai Männer
 
Mittlerweile sind auch Moses und sein Bruder Entena eingetroffen, unsere Führer auf der Masaiwanderung.
Vor dem Abmarsch wird der Proviant für die Tour in 12 gleiche Teile aufgeteilt. Damit werden die Rucksäcke natürlich noch schwerer. Die Masai können wir dabei nicht berücksichtigen, da sie es unter ihrer Würde sehen, Gepäck zu tragen - sie sind nur die Führer. Wir entschließen uns, noch zusätzlich eine Plastikplane mitzunehmen.
 
Proviant Wandern Kenia
 
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