Reisebericht Kenia: Masai Mara-Reservat
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9 Uhr Abfahrt in die Masai-Mara. Erst querfeldein, weiter durchs Kedong Valley, vorbei am Suswa-Krater (2357m), dann auf einer schlechten Teerstraße Richtung Narok. In Narok machen wir bei strömendem Regen Mittagspause. Friedhelm hat mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen besorgt, die sehr pikant schmecken. Anhaltende wolkenbruchartige Regenfälle. Einige Straßen gleichen Bachläufen. Als wir um 16 Uhr in der Masai-Mara ankamen, hat es endlich zu regnen aufgehört. Wir richten unseren Zeltplatz am Sandriver ein.

Dieser Fluss trennt die Masai-Mara in Kenia von der Serengeti in Tansania. Ein traumhafter Zeltplatz. Überall Spuren von Tieren. Man sieht Giraffen, Zebras und Antilopen vorbeiziehen. Nach der Dämmerung Abendessen bei leichtem Nieselregen. Bald geht es ins Zelt.
Die Geräuschkulisse von Hyänen, Löwen usw. macht uns jetzt richtig bewusst, dass wir mitten in der freien Wildbahn zelten. Früh am Morgen gehen wir auf die erste Fotopirsch. Das Wetter ist leider sehr trüb. Wir sehen unterwegs Büffel, Antilopen, Hyänen und viele Löwen.
Die Geräuschkulisse von Hyänen, Löwen usw. macht uns jetzt richtig bewusst, dass wir mitten in der freien Wildbahn zelten. Früh am Morgen gehen wir auf die erste Fotopirsch. Das Wetter ist leider sehr trüb. Wir sehen unterwegs Büffel, Antilopen, Hyänen und viele Löwen.


Zurück am Zeltplatz wartet der Koch schon mit dem Frühstück auf uns. Am Nachmittag gibt es eine weitere Pirschfahrt. Erst aber machen wir einen kleinen Abstecher zur Keekorok-Lodge und genießen ein Bad im Pool und anschließend ein kühles Bier.

Wir sehen wieder viele Löwen, Geparden und Elefanten, eine Gepardenmutter mit ihren drei Jungen beim Fressen einer Antilope und zwei Löwen bei Auswaiden eines Kaffernbüffels.


Es ist grandios anzusehen, wie der Büffel immer wieder die Löwinnen abzuschütteln versucht. Aber er wird langsam müde. Jetzt ist der Büffel dem Tod geweiht. Eine Löwin hat sich nach mehreren Versuchen in der Kehle des Büffels festgebissen und zwingt ihn zu Boden.


Er erstickt langsam durch den Kehlkopfbiss. Noch bevor der Büffel erstickt ist, beginnt die andere Löwin damit den Schwanz des Büffels abzubeißen. Es ist grausam, aber so ist die Natur. Wir haben einen "Kill" life gesehen, die Stimmung war trotz des schlechten Wetters großartig. Abends wurde noch viel am Zeltplatz diskutiert.
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