Reisebericht Kenia: Loita Hills Abmarsch
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Am nächsten Morgen brechen wir auf. Von hier aus begleiten uns drei Masai. Die vier Ziegen dienen als Proviant für die nächsten Tage.


Am Anfang geht es recht steil durch Wiesen über einen Höhenzug. Nach der Mittagspause kommen wir in dichteren Wald. Wir sehen Colobusaffen, jede Menge Büffel-, Elefanten- und Löwenspuren. Die nächsten Tage bewegen wir uns nur noch auf Tierpfaden. Wir gehen durch Sumpf und sehr nasses, schwieriges Gelände.


Unterwegs treffen wir auf die Kadaver eines Elefanten und eines Büffels. Affengeschrei überall.

Um 17 Uhr wird der Lagerplatz aufgeschlagen. Er liegt inmitten eines Sumpfgebietes. Die Masai finden kein sauberes Wasser und holen eine morastige Brühe aus einem Sumpfloch, das sich ganz in der Nähe des toten Büffels befindet. Sie kochen es zwar ab und wir haben auch Mikropur dabei, aber nein, da leiden wir lieber Durst. Inzwischen wird die erste Ziege geschlachtet.




Die Keulen sind am Lagerfeuer aufgespießt. Günter und Helmut bauen sich mit Holzstangen und einer Zeltplane einen Schlafplatz für die Nacht. Einige Leute sind ganz schön fertig und liegen schon vor dem Essen im Schlafsack. Die Masai haben zwei riesige Lagerfeuer entfacht. Wir sitzen auf Baumstämmen um das Lagerfeuer und lassen uns gemeinsam die Ziege schmecken. Mit einem Schuss Whisky löschen wir etwas den Durst und genießen den Sternenhimmel. Plötzlich dunkle Wolken und noch schneller der Regen.

Eine abenteuerliche Nacht beginnt. Die Truppe liegt mit ihren Schlafsäcken im Freien. Friedhelm hat noch schnell zehn Meter Plastikfolie verteilt, doch in der Hektik und Dunkelheit ist diese auch keine große Hilfe. Die Einen ziehen links, die Anderen rechts und zum Schluss waren alle nass. Gegen Mitternacht hört der Regen auf und es kommen doch noch einige Stunden Schlaf zustande.
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