Alantika - Foumban - Lobe
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Weiterfahrt nach Ngaroundere, wo es auch einen Sultanspalast gibt. Die Stadt ist relativ modern und liegt am Übergang vom Sahel zu den feuchteren und fruchtbareren Gebieten des Südens.
Vor den Toren der Stadt gelangen wir zu dem Wasserfall de la Vina, Gelegenheit für ein ausgiebiges Bad.

Wir besuchen auf unserer weiteren Strecke die Königsstädte Foumban, Bafoussam und Bafang, im so genannten Kameruner Grasland gelegen, sowohl touristisch als auch kulturell sehr interessante Städte.

Hier liegt die Wiege der weltberühmten Kameruner Holzschnitz- und Bronzekunst, deren Kunstgegenstände heute in keinem Afrikamuseum fehlen. Auch sehr schöne Gebrauchsgegenstände wie Masken, Hocker, kunstvoll geschnitzte Trommeln und Türen stammen aus dieser Gegend. Handwerklicher Mittelpunkt der Sultanate im Westen Kameruns ist die Stadt Foumban, Sitz des Sultans der Bamoun, der volkreichste Stamm der Region. Es gibt hier ein bedeutendes Museum, in dem man viel über die nun schon 18 Dynastien des Bamounlandes erfährt. Viele Traditionen des Landes sind bis heute erhalten geblieben, wie z.B. die Reiterspiele am Ende des Ramadan.

Wir verlassen Foumban. Langsam gelangen wir in den dichter besiedelten Süden Kameruns und suchen schon seit einiger Zeit nach einer geeigneten Stelle zum Campen, die möglichst abseits der Straße liegt. Bald haben wir Glück. Diese Rast müssen wir auch dazu nutzen, die beschädigte Autoplane mit Klebeband zu reparieren.

Plötzlich bekommen wir Besuch von einigen urigen Typen mit Gewändern und Kopfschmuck, die mit Glücksbringern als Schutz vor bösen Geistern, Unglück und Krankheit behangen sind. Sie bieten uns diese Sachen zum Kauf an, aber es kommt wegen Zeitmangels nicht zu ernsthaften Kaufverhandlungen.

Auf guten Straßen erreichen wir bald die Hauptstadt Douala, wo wir einige Einkäufe und einen kleinen Stadtbummel machen. Weiter geht es über Edea und Fifinda in Richtung zum Atlantischen Ozean. Nach und nach wird die Vegetation dichter und wir kommen dem Dschungel immer näher. Auch die Piste wird immer enger und unwegsamer.

Vor unserem Ziel überrascht uns ein kurzer aber heftiger Regenguss, der den Weg zusätzlich verschlechtert. Es kommt wie es kommen muss - wir hängen im Matsch fest und der Tag neigt sich schon dem Ende zu. Wir beschließen, das "Ausbuddeln" auf den morgigen Tag zu verschieben und bauen die Zelte im Schutz der Bäume auf.
Am nächsten Tag sind wir schnell mit dem Freischaufeln fertig und die letzten Kilometer bis zum Ziel sind bald bewältigt.

Kurz vor dem Badeort Kribi rasten wir an den Lobe-Wasserfällen, romantisch mitten im Dschungel gelegen.
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