Hluhluwe-Umfolozi-Park in Südafrika



Hluhluwe-Umfolozi Park in Südafrika

Der Park liegt im Zululand, etwa 30 Kilometer westlich von Ulundi oder auch von der Straße N2 sowie 280 km nördlich von Durban. Seine geografischen Koordinaten lauten: 28°2‘S, 31°4‘O.

Der Hluhluwe-Umfolozi Park ist der älteste Nationalpark in Afrika, er gehört auch zu den schönsten afrikanischen Nationalparks und ist wohl ein Geheimtipp. Er hat eine Größe von etwa 965 km², somit ist er der viertgrößte Nationalpark in Südafrika. Er ist durch sein Nashorn-Schutzprogramm bekannt geworden und weist noch heute die größte Ansiedlung von Nashörnern der ganzen Welt auf.

In diesem Park, den man ganzjährig besuchen kann, gibt es eine Vielzahl von Flüssen, die von Palmen umgeben sind. Die weiter Flora ist durch Akazienhaine und subtropische Wälder geprägt.

Im Hluhluwe-Umfolozi Park herrscht unberührte Wildnis. Hier wächst eine üppige Vegetation, die einen Lebensraum für eine Vielzahl von unterschiedlichen Tieren bietet.

Dazu gehören Gnus, Zebras, Büffel, Elefanten, Geparden, Leoparden, Antilopen, Hyänen oder Giraffen. Neben den „Big Five“, die also im Hluhluwe-Umfolzi Park wohnen, hat man in diesem südafrikanischen Park eine große Anzahl von bereits ausgestorbenen Tierarten wieder angesiedelt. Einige dieser Tiere kamen aus dem Kruger Nationalpark, der circa 305 km entfernt ist. Weißkopfibisse haben hier einen Lieblingsplatz gefunden. Zudem leben eine große Anzahl von Reptilien, Amphibien oder verschiedene Vogelarten im Hluhluwe-Umfolozi Park.

Viele Rastplätze und Aussichtspunkte laden dazu ein, sich in der Natur zu erholen und die Tiere zu beobachten. Wer wandern möchte, kann dies auch tun. Dabei kann man wählen, ob man eine zwei- oder dreistündige Tour oder Wanderungen unternimmt, die 3 bis 5 Tage dauern. Mit einem erfahrenen Wildhüter sind diese Wanderungen zu empfehlen, die zu Fuß durch diese schöne Landschaft führen. Die Wanderungen sollten immer frühzeitig gebucht werden. Zu beachten ist, dass Kinder unter 14 Jahren an solchen Ausflügen nicht teilnehmen können.

Die Straßen sind einigermaßen gut ausgebaut, insgesamt ist das Strassennetz im Park etwa 230 Kilometer lang. Durch den Park sollte man sich jedoch mit einem Geländewagen bewegen. In der Regenzeit von November bis März sind viele dieser Straße nur schwer passierbar. Trotzdem ist der Park zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Man sollte aber an eine Malariaprophylaxe denken, wenn man eine Urlaubsreise in dieses Gebiet unternimmt.

Im Park selbst finden sich Übernachtungsmöglichkeiten in Form von Camps. Dabei kann man einfache Hütten oder auch etwas luxuriösere Unterkünfte buchen.

Remo Nemitz