Karte Etosha Nationalpark



Landkarte Etosha-Nationalpark
 
mit den drei Camps und den wichtigsten Wasserlöchern. Quelle: Wikipedia
 
 
 
 
 
 
 
Etosha Karte Namibia Landkarte
Der Etosha Nationalpark ist ein namibischer Nationalpark in der Kunene-Region im Nordwesten von Namibia. Der Park grenzt an die Regionen Oshana, Oshikoto und Otjozondjupa.
Die Eingänge/Tore von Etosha heissen Anderson Gate, Namutoni Gate, Otjovasandu Gate und Von Lindequist Gate.

Der Etoshanationalpark wurde im Jahr 1907 gegründet, zu dieser Zeit war Namibia (Südwestafrika) unter deutscher Kolonialherrschaft. Damals war der Park mit ursprüngliche 100.000 km² das größte Wildreservat der Welt. Aufgrund zahlreicher Änderungen seit der Gründung beträgt das Gebiet des heutigen Parks etwas weniger als ein Viertel seiner ursprünglichen Fläche. Etosha spielt aber immer noch eine wichtige Rolle für den Naturschutz in Namibia.

Der Park wird durch die Etosha-Pfanne dominiert. Diese wüstenartige Salzpfanne ist etwa 130 km lang und bis zu 50 km breit. Die Salzpfanne ist in der Regel trocken. Sie füllt sich im Sommer aber kurzzeitig mit Wasser, das vor allem Flamingos und Pelikane anzieht. Mehrere Quellen locken ganzjährig eine Vielzahl von Tieren an, einschließlich des gefährdeten Spitzmaulnashorns und des endemischen Schwarznasenimpalas.

In der Trockenzeit trägt der Wind Salzstaub aus der Salzpfanne über das Land und bis zum südlichen Atlantik. Dieser Salzstaub enthält Mineralien, diewichtig für den Boden im Umkreis der Etosha-Panne sind. Der Staub stellt jedoch auch Schwierigkeiten für die Landwirtschaft dar.

Die Etosha-Pfanne war einer von mehreren Standorten der Southern African Regional Initiative ( SAFARI 2000). Mit Hilfe von Satelliten, Flugzeugen und Bodendaten von Plätzen wie Etosha wurden in diesem Programm Daten u.a. über Aerosole, Bodenbedeckung und andere Boden- und Atmosphäreneigenschaften gesammlt. Diese Daten sollen helfen, die Wechselwirkungen zwischen Mensch und natürlicher Umwelt zu verstehen.

Entlang der 850 Kilometer langen Parkgrenze wurde ein Zaun errichtet, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Die Tiere konzentrieren sich um die Wasserlöcher, was zu übermäßiger Beweidung in der Wasserlochumgebung führt. Insgesamt wurden etwa fünfzig Wasserlöcher künstlich eingerichtet.
Autor: Remo Nemitz