Bwabwata Nationalpark (Namibia)



Bwabwata National Park

Der Park in liegt in Namibia, hat eine Größe von etwa 6.000 km² und trug früher den Namen Caprivi Game Park. Seine geografischen Koordinaten sind: 17°55‘S, 22°30‘O im West-Caprivi. Die Lage ist zwischen der Bagani Bridge am Okavango River und der Kongola Bride über dem Kwando River. Er grenzt im Norden an Angola, im Süden an Botswana. Im Osten begrenzt ihn der Kwando und im Westen der Okavango. Der Mudumu-Nationalpark schließt sich östlich gelegen an.

Im Jahr 1963 wurde der heutige Bwabwata Nationalpark als Schutzgebiet erschaffen und war damals 32 km breit und 180 km lang. Er gilt als Geheimtipp bei Namibiareisenden.

Die namibische Regierung hat im Jahr 1999 beschlossen, das Gebiet zwischen Kwando River und Okavango mit dem Mahango Game Reserve zusammenzulegen und daraus einen großen Nationalpark zu machen.

Die Tierwelt im Bwabwata Nationalpark umfasst Flusspferde und Krokodile. Auch Elefanten, Büffel, Leoparden und Löwen haben sich dort niedergelassen. Außerdem leben eine Reihe von unterschiedlichen Antilopenarten (Pferdeantilope, Leierantilope oder Rappenantilope), Impalas, Kudus und Oryx im Park. Über 400 Vogelarten sind ebenfalls im Bwabwata Nationalpark zuhause und auch die letzten in Namibia lebenden Windhunde sind hier zu finden. Natürlich eignet sich der Park daher hervorragend für Tierbeobachtungsfahrten.

Innerhalb des ursprünglichen Caprivi Game Parks wurden zwei Teilgebiete mit etwa 600 km² insgesamt ausgegliedert. Hier wird den Menschen die Möglichkeit gegeben, Ackerbau, Viehzucht und auch Jagd zu betreiben.

Die Flora im Park besteht hauptsächlich aus dichtem Baumbestand und Savanne. Der zentrale Teils des Parks weist Laubwald auf. Pflanzen, die hier wachsen, sind beispielsweise Rhodesisches Teak, Schivibäume, Mankettibäume, Schakalbeerenbäume oder auch Wurmrindenbäume.

Bei einer Tour in den Park ist unbedingt daran zu denken, genügend Trinkwasser mitzunehmen

Der Bwabwata Nationalpark steht unter der Verwaltung des „Ministerium für Umwelt und Tourismus“.

Remo Nemitz