Uganda--Bilder



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Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern gilt Uganda noch nicht als das typische Reiseziel auf diesem Kontinent. Das ist vor allem der jüngeren Vergangenheit des Landes geschuldet, das sich immerhin seit 1986 im Aufwärtstrend befindet. Sollte es auf seinem derzeitigen Kurs bleiben, kann Uganda durchaus den Titel Perle Afrikas zurückerobern, den ihm einst Winston Churchill in seinen Reiseaufzeichnungen verliehen hat.

Uganda fasziniert seine Besucher mit der vielfältigen Landschaft und den einzigartigen Naturschauspielen dieses Landes. Hier stehen atemberaubende Tierbeobachtungen im Vordergrund, wie man sie in keinem anderen Land Afrikas sonst erleben kann. Zwar wurden die Wildtierbestände durch Krieg und Wilderei stark dezimiert, doch bessert sich die Lage in den Nationalparks allmählich, während es jedoch in den Wildschutzgebieten noch immer desolat aussieht.

Der 1993 geschaffene Kibale Forest National Park schützt ein etwa 765 Quadratkilometer großes Berg- und Regenwaldgebiet, das im Westen von Uganda liegt. Seltene Baumarten wie Eisenbäume, die zu den härtesten Holzarten weltweit zählen, und Baumriesen, die es bis zu 55 Meter Höhe bringen, gedeihen in diesem Ökosystem. Berühmt ist der Nationalpark für seine Vielzahl an Primatenarten. Ein besonderes Erlebnis stellt die Beobachtung von Schimpansengruppen dar, die an den Anblick von Menschen gewöhnt sind. Auch große Herden von Waldelefanten leben in diesen Wäldern, jedoch lassen sich die scheuen Riesen nur selten blicken. Beachtenswert sind auch die mehr als 300 Vogelarten und über 140 Schmetterlingsarten, die sich zwischen den Stämmen und Wipfeln des Regenwalds tummeln.

Der riesige Murchison Falls National Park verdankt seine Existenz wie andere Naturparks auch der Schlafkrankheit, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts hier ausbreitete. Das durch Evakuierungen menschenleere Gebiet bot vielen Tierarten optimale Lebensbedingungen, die zusammen mit der landschaftlichen Schönheit des Parks unvergessliche Urlaubserlebnisse garantieren. Seinen Namen erhielt der Nationalpark von dem Viktoria-Nil, respektive seiner Wasserfälle im Westteil des Parks. Hier drängt sich der Fluss durch einen nur sieben Meter breiten Canyon und stürzt über 40 Meter hinab in die Tiefe. Empfehlenswert ist eine Bootsfahrt flussabwärts in das sogenannte Nildelta, wie das Mündungsgebiet des Flusses in den Albertsee genannt wird. Mit etwas Glück kann man dabei den sehr seltenen Schuhschnabelstorch beobachten. Auch Elefanten kommen hauptsächlich am Mittag zum Nil, um dort zu trinken.

Beinahe wie in der Südsee fühlt man sich auf den Ssese-Inseln im Lake Victoria. Die Inselgruppe besteht aus insgesamt 84 Eilanden, die von dichten Wäldern bewachsen sind und besonders Vogelliebhaber anziehen. Auch Flusspferde, Grüne Meerkatzen und andere Tiere lassen sich auf diesen Inseln, die als Tourismusparadiese angepriesen werden, gut beobachten.

 

 
 
 
Remo Nemitz