Johannesburg (Südafrika)



Die Stadt Johannesburg hat ihren Besuchern unzählig viele Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Das absolute Highlight ist Cradle of Humandkind, was auf Deutsch übersetzt die "Wiege der Menschheit" bedeutet. Die Höhlen gehören dem Weltkulturerbe der UNESCO an und sind bekannt für die Funde von menschlichen Überresten, die zu den ältesten der Welt gehören.  Das älteste gefundene Skelett bei den Ausgrabungen ist der Australopithecus africanus. Man schätzt, dass dieser etwa vor zwei bis drei Millionen Jahre gelebt hat.

Johannesburg hat zwei herrliche Parks zu bieten. Der eine ist Gold Reef City. Hierbei handelt es sich um einen Vergnügungs-bzw. Themenpark. Bevor dieser errichtet worden war, befand sich hier der Schacht einer alten Goldmine. Besucher wurden hier das Leben und Arbeiten der Minenarbeiter nahegelegt. Des Weiteren konnten sie die Mine in zweihundert Meter Tiefe besichtigen.

Wer sich für Rosen interessiert ist im Botanical Garden The Wilds gerade richtig. Der Garten liegt inmitten einer herrlichen Hügellandschaft und ist die Heimat des größten Rosengartens der Welt.

Interessante Gebäude gibt es in Johannesburg in großer Anzahl. So sollte man sich das Ehemalige Marktgebäude nicht entgehen lassen. Das Gebäude selber wurde im Jahre 1913 errichtet und beherbergt heute das Market Theater und das Museum of Africa. Des Weiteren gibt es hier noch drei weitere Theater, zwei Galerien, einige Restaurants, Bars, einen Jazzklub und sogar einen jeden Sonntag veranstalteten Flohmarkt.

Ein unbedingtes Muss ist der African Herbalist Shop. Hierbei handelt es sich um einen afrikanischen Kräuterladen, indem man Zauber- und Heilmittel der Zulus erstehen kann. Dort kann man nicht nur Kräuter, Gräser und Knochen kaufen, sondern auch Schlangenfett.

Das Stock Exchange ist der Sitz der Börse von Johannesburg. Hierbei handelt es sich um einen besonders beeindruckenden Bau, durch den sogar eine Führung möglich ist. Dabei kann man den Brokern beim Handeln zusehen.

Weitere sehenswerte Gebäude der Stadt sind die Rand Afrikaans Universität und das Diamond Building. Wer in Johannesburg unterwegs ist, kann auch etwas für seine Bildung tun. So gibt es in der Stadt eine ganze Reihe verschiedener Museen. Man sollte sich auf keinen Fall den Besuch der Wits Art Gallery nehmen lassen. Hier wird die Sammlung afrikanischer Kunst der Standart Bank gezeigt. Im Museum Africa kann man etwas über die Geschichte der Menschheit im südlichen Afrika erfahren von der Neuzeit bis heute. In der Kim Sacks Art Gallery werden Volks- und Stammeskunst aus dem südlichen Teil Afrikas gezeigt.

Johannesburg hat aber noch mehr Museen zu bieten. Diese wären das Planetarium, die Johannesburg-Art Gallery, das Jewish Museum, die Gertrude Posel Gallery und das Adler-Museum of the History Medicine.

Selbst die Kultur wird in Johannesburg nicht vernachlässigt. So gibt es hier einige Theater und Opernhäuser in denen man wundervolle Abende verbringen kann, wie z. B. The Dance Factory, das Civic Theater, das Market Theater usw.

Eine wahre technische Meisterleistung ist das Cariton Centre. Es hat mehr als fünfzig Etagen und ist ca. zweihundertzwanzig Meter hoch. Von der Aussichtsplattform an der Spitze hat man einen wundervollen Ausblick auf die Stadt.
Ebenso beeindruckend ist der Hillbrow Tower. Der Fernsehturm hat eine Höhe von 270 Metern. Auf 197 Metern befindet sich ein Drehrestaurant, in dem man sich mit der hervorragenden Landesküche verwöhnen lassen kann. Seit 2005 bietet der Turm vor allem Nachts einen besonderen Anblick, da er blau beleuchtet wird.

Ein weiterer Fernsehturm, der etwas kleiner ist, ist der Sentech Tower. Er hat eine Höhe von 234 Metern. Seine Aussichtsplattform ist aber seit 1982 für Besucher geschlossen.

Ein absolutes Muss sind die beiden zoologischen Gärten der Stadt. Im Transvaal Snake Park kann man verschiedene Arten afrikanischer Schlangen, Alligatoren, Krokodile und Schildkröten besichtigen.

Der Lion Park hat schon etwas mehr zu bieten. Den Park kann man mit dem Auto erkunden und aus nächster Nähe Löwen, Strauße, Zebras oder Impalas beobachten.
Remo Nemitz