Sudan--Bilder



http://www.transafrika.org/media/Sudan/Beten Afrika.jpg
1 

http://www.transafrika.org/media/Sudan/Beten Afrika.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Derwisch - Sudan.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Frau.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Mensch Afrika.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Meroe.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Meroe Pyramide.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Piste Sudan.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Piste Wueste.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Pyramide Meroe.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Sand.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Sandsturm.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Sufi Sudan.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Wadi Halfa.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/Wueste.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/bahnhof wadi halfa.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/fossiles holz.jpg
http://www.transafrika.org/media/Sudan/schlammpiste.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Republik Sudan ist mit etwa 2.505.813 Quadratkilometern Fläche das größte Land Afrikas. Das im Nordosten von Afrika gelegene Land grenzt im Norden an Ägypten und Libyen, im Osten an Äthiopien und Eritrea, im Süden an die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Kenia und im Westen an Tschad und die Zentralafrikanische Republik. Die Republik Sudan ist rund siebenmal so groß wie Deutschland und in vielerlei Hinsicht tief gespalten.

Wegen der politischen und religiösen Gegensätze im Sudan steht das riesige Land kurz vor der Teilung in den islamisch geprägte Nordsudan und den überwiegend christlichen Süden des Landes. Die über 40 Jahre andauernden Konflikte scheinen nach der Volksabstimmung über die Teilung des Landes ihrem Ende zuzugehen. Es wird noch im Sommer dieses Jahres mit der Bildung zweier separater Staaten gerechnet, so dass künftig vom Nordsudan und Südsudan die Rede sein wird. Ungeachtet der inländischen Schwierigkeiten kommen auch die nordwestlichen Wüstenregionen im Sudan kaum zur Ruhe. An der Grenze zu Äthiopien und Eritrea machen islamistische Gruppen immer wieder durch Entführungen von Touristen auf sich aufmerksam. Auch die Zustände im Darfur können kaum von der Regierung kontrolliert werden und stellen mit den von Dürreperioden heimgesuchten Menschen in den Flüchtlingslagern ein gewaltiges Problempotenzial dar.

Bei allen Schwierigkeiten, die dieses Land zu meistern hat, ist der Sudan dennoch ein Reiseziel für Touristen, die das Besondere suchen und dabei die Eigenheiten dieses Landes und seiner überaus gastfreundlichen Bevölkerung zu respektieren wissen. Die sudanesische Hauptstadt Khartum ist eine lebendige Metropole mit guter Infrastruktur und vielen eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten. Mit acht Millionen Einwohnern ist Khartum eine für Besucher recht sichere Stadt, in der man jedoch nur sehr zurückhaltend fotografieren sollte. Das Nationalmuseum mit seinen interessanten prähistorischen und historischen Sammlungen zählt ebenso zu den Höhepunkten einer Stadttour wie das Ethnographische Museum, in dem Exponate sämtlicher Stämme des Landes ausgestellt sind. Sehenswert sind der große Zoo und der Zusammenfluss von Weißem und Blauem Nil. Historische Gebäude wird man in Khartum vergeblich suchen, da die Stadt erst zur Kolonialzeit erbaut wurde.

In Sennar, einer mittelgroßen Stadt südlich von Khartum, existiert ein beeindruckendes Stauwehr, das von englischen Kolonialisten für die Bewässerung der Gegend errichtet wurde. Ende der 1950er Jahre errichteten deutsche Unternehmen hier ein Kraftwerk, das die gesamte Region bis Khartum mit Strom versorgt. Ein weiterer gigantischer Staudamm kann zwischen Khartum und Kassala bei Khashm el Girba bestaunt werden. Das hierdurch gewonnene Wasser ermöglicht die Bestellung von etwa 100.000 Hektar Wüstenland, das von der in diese Region umgesiedelten nubischen Bevölkerung kultiviert wird.

Remo Nemitz