touristische Höhepunkte in Simbabwe, südliches Afrika



Das Hochland besteht aus einer Kette niedriger Berge, die sich in der Landesmitte von Nordosten nach Südwesten erstrecken. Hier befindet sich das am dichtesten besiedelte Gebiet Simbabwes. Harara, das Handels- und Industriezentrum von Simbabwe ist für die meisten Besucher in der Startpunkt für Safaris und Reisen im Land. Aufgrund des sonnigen Klimas hat Harare den Beinamen "Sunshine City". Bulawayo ist die zweitgrößte Stadt Simbabwes, ebenfalls ein bedeutendes Handels- und Industriezentrum. Ein Besuch des Nationalmuseums kann sich lohnen. Nahe der Stadt befinden sich die alten Khami-Ruinen und südlich liegt der beliebte Rhodes-Matopos-Nationalpark mit bizarren Formationen von Granitblöcken.

Parks und Reservate bedecken etwa 11 % der Gesamtfläche von Simbabwe. Das Land hat neben den Nationalparks noch mehrere botanische Gärten, Reservate und Safarigebiete, in denen gejagt werden darf (die Jagd unterliegt strengen Kontrollen, und die Erlöse sollen dem Artenschutz zugute kommen).
Der Hwange-Nationalpark ist mit 14.620 qkm Simbabwes größter Nationalpark. Der Artenreichtum der Tierwelt ist grandios. Straßen führen von den Safari-Camps des Parks in die Gebiete, in denen die meisten Tiere gesehen werdebn können. An manchen Wasserstellen sind Hochstände für Touristen eingerichtet worden. Hwange ist eines der größten Elefantenreservate, und riesige Elefantenherden können vor allem gegen Ende der Trockenzeit im September an den Wasserlöchern beobachtet werden.
Die größten Wasserfälle der Welt und zweifellos das größte Naturschauspiel Afrikas, die Viktoria-Fälle, befinden sich 120 km vom Hwange-Nationalpark entfernt. Sie sind etwa 1,7 km breit, pro Minute stürzen 550 Mio. Liter Wasser über 100 m in eine enge Schlucht. Der Sprühnebel ist noch aus 30 km Entfernung zu sehen. Den schönsten Eindruck der Größe der Viktoria-Fälle kann man auf einem Rundflug mit einem Kleinflugzeug oder auf einer Bootsfahrt auf dem Sambesi erhalten. Man kann auch ohne langwierige Formalitäten die Grenze nach Sambia überqueren, um die Wasserfälle von der anderen Seite zu sehen.
Im nahe gelegenen Sambesi-Nationalpark können Besucher seltene Tiere wie die Säbelantilope beobachten.
Simbabwes möglicherweise schönster Park ist der 2196 qkm große Mana-Pools-Nationalpark am Ufer des Sambesi. Ein großer Teil des Parks ist bewaldet; Flusspferde, Elefanten, Nashörner, Büffel und viele Antilopenarten leben hier am und im Sambesi. Besucher dürfen hier zu Fuß (dies ist nur in wenigen Nationalparks Afrikas möglich) Tiere aufspüren. Im Busch und in der Ufervegetation lebt eine Vielzahl von Vogelarten. Tigerfisch, Brasse und großer Vundu kommen im Fluss vor. Der Park ist von November bis März geschlossen.
Im Nordwesten an der Grenze zu Sambia liegt der 7770 qkm große Kariba-See. Luxuriöse Safari-Camps, Ausflugsschiffe und Safari-Busse stehen Besuchern zur Verfügung.
Ein Ausflug zu den Simbabwe-Ruinen des Great Zimbabwe National Monument, der größten noch erhaltenen historischen Stätte im südlichen Afrika, lohnt sich. Die Ruinen sind die Reste eines Stadtstaates, der vom Goldhandel lebt und im Mittelalter seine Blütezeit hatte. Der Tempel wurde aus handbearbeiteten Steinen ohne Verwendung von Mörtel errichtet. Der nahe gelegene Gonarezhou-Nationalpark ist bekannt für seine Vogelwelt und seltene Tierarten. Der Park gehört mit dem Limpopo Nationalpark in Mosambik und dem Krüger-Nationalpark in Südafrika zu dem länderübergreifendem Great Limpopo Transfrontier Park (GLTP). Aus Sicherheitsgründen dürfen die Reservate nicht mit dem Motorrad befahren werden.

Die Inyangani-, Vumba- und Chimanimani-Gebirgszüge im östlichen Hochland sind eines der beliebtesten Urlaubsgebiete in Simbabwe. Der Inyangani ist mit 2.592 m der höchste Berg Simbabwes. Täler, Schluchten, Abhänge, Bäche und steile Felswände dominieren das Landschaftsbild.

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Remo Nemitz