Senegal--Bilder



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Senegal ist eines der faszinierendsten Länder Westafrikas. Nicht nur die Franzosen haben die Republik Senegal zu ihrem liebsten Reiseziel auf dem afrikanischen Kontinent auserkoren. Immer mehr Urlauber aus Europa finden den Weg in ein Land, das unverkennbar von dem Savoir-vivre seiner einstigen Kolonialherren geprägt ist.

Die touristische Infrastruktur von Senegal lässt kaum Wünsche offen. Das Land bietet eingefleischten Golfern ebenso ein reiches Betätigungsfeld wie Sportfischern, die auf dem Atlantischen Ozean ihre Herausforderung suchen. Grenzenloses Badevergnügen ist an den Traumstränden der Petite Côte ebenso selbstverständlich wie die Entdeckung des Landesinneren auf eigene Faust mit dem Rucksack. Für Individualreisende eröffnen sich in Senegal ebenso neue Horizonte wie für Teilnehmer an geführten Exkursionen. Freundlichkeit lautet die Devise, mit der man überall hinkommt und sich beinahe mit jedermann verständigen kann.

Ebenso wie die Metropole Dakar ist St. Louis, die einstige Hauptstadt von Französisch-Westafrika, einen Besuch wert. Hier wird man Lärm und Hektik vergeblich suchen, da die ehemalige Hauptstadt des Senegal vor allem durch Ruhe, schöne Strände und ihre malerische koloniale Altstadt bezaubert. Die Île de St. Louis zählt zu den Hauptattraktionen der Stadt, die mit einer Pferdekutsche besonders stimmungsvoll erkundet werden kann. Wer nach einer interessanten und erlebnisreichen Entdeckungstour ein wenig relaxen möchte, findet auf dem kilometerlangen Sandstrand vor der Stadt ein schönes Plätzchen zum Sonnenbaden und Entspannen.

Ein schönes Ausflugsziel ist der etwa 60 Kilometer von St. Louis entfernte Nationalpark von Djoudji. Hier machen nicht nur Vogelkundler interessante Beobachtungen, da das Naturschutzgebiet für zahlreiche Vogelarten ideale Lebensbedingungen bietet. Im Dezember und Januar brüten Pelikane und Kormorane, die vom Boot aus beobachtet werden können. Die Besucher können auch Warzenschweine, Schakale und Gazellen entdecken, während sich im Wasser auch manchmal ein Krokodil den neugierigen Blicken präsentiert.

Ein Stück Geschichte vom Senegal wird im stillen Ort Podor wieder lebendig. Podor liegt inmitten einer wüstenartigen Landschaft und war einst die Hauptstadt des alten Tekrur-Reiches. Zu den Sehenswürdigkeiten des für den Handel mit Sklaven, Elfenbein und sogar Gold bekannten Ortes zählen die Uferbefestigung, der Markt und das Fort Faidherbe. Das von den Franzosen Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Fort kann zwar offiziell nicht besichtigt werden, doch gelangt man für ein kleines Trinkgeld problemlos in die Befestigungsanlagen hinein.

Wer Afrika pur erleben möchte, ist im heißen Südosten von Senegal genau richtig. Die eher dünn besiedelte Region wird kaum von Touristen besucht und gilt als Geheimtipp für alle, denen der Weg in die wirklich wunderschöne Flusslandschaft und den tropischen Wald nicht zu weit und zu beschwerlich ist.

Remo Nemitz