Nigeria--Bilder



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Der in Westafrika an der Küste des Atlantischen Ozeans gelegene Staat Nigeria ist ein Land voller Gegensätze. Auf der einen Seite steht die faszinierende Landschaft, die mit ihren vielfältigen Regionen von Jahr zu Jahr mehr Besucher nach Nigeria zieht. Die wunderschöne Küste lädt mit herrlichen weißen Sandstränden zum Baden und Wassersport ein, während das Landesinnere mit riesigen Savannen aufwarten kann, die für Safaris und abenteuerliche Erkundungstouren wie geschaffen sind.

Die großen Halbwüstengebiete im Norden sind ebenso unwirtlich wie verlockend und auch das im Osten Nigerias gelegene Hochland ist ideal für ausgedehnte Wanderungen und unvergessliche Trekking-Touren. Wer zuerst die verschiedenen landschaftlichen Regionen Nigerias erkundet hat, wird vom quirligen Leben in den überschäumenden Städten in jeder Hinsicht überrascht sein. Besonders die Metropole Lagos, die direkt an der Küste des Atlantischen Ozeans liegt, bietet interessante Einblicke in das Leben und die Kultur des Vielvölkerstaates Nigeria. Etwa 400 Volksgruppen sind in diesem Land heimisch, eine Vielfalt, die man nirgendwo anders in Afrika vorfindet. Dementsprechend bunt und facettenreich ist das ethnische, kulturelle und soziale Leben in Stadt und Land. In Lagos zählen das Nationalmuseum und die Universität zu den Hauptattraktionen, die man gesehen haben muss. Immerhin gilt die University of Lagos als eine der besten in Afrika.

Doch auch andere Städte wie die nigerianische Hauptstadt Abuja oder Oshogbo und Oyo sollte man während eines Besuchs in diesem Land nicht versäumen. In den beiden letztgenannten Städten ist die koloniale Vergangenheit Nigerias in Gestalt vieler wunderschöner Gebäude im portugiesischen Stil besonders gut erhalten geblieben. Dass man sich in Afrika befindet, wird durch die enge Nachbarschaft dieser europäisch anmutenden Bauten und den typischen Heiligtümern und uralten Zeugnissen der hier heimischen Völker deutlich. So zum Beispiel im legendären Schrein der Gottheit Oshun im Heiligen Wald, der als bedeutendes Relikt der Yoruba-Kultur gilt.

Die als Zentrum des Erdnusshandels geltende Stadt Kano ist wegen ihrer etwa 17 Kilometer langen Ringmauer sehenswert, die um die Altstadt herumführt. Weitere Attraktionen von Kano sind die Färberei, der nicht an allen Tagen der Öffentlichkeit zugängliche Palast des Emirs und der große Markt der Stadt. Die Ende der 1940er Jahre erbaute Moschee bietet von den hohen Minaretts aus einen eindrucksvollen Ausblick über die Altstadt. Interessant sind auch die bis zu 20 Meter hohen Pyramiden aus mit Erdnüssen gefüllten Säcken, die von Kano aus in die ganze Welt exportiert werden.

In den vier großen Nationalparks des Landes begegnet man der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt Afrikas, während die Orumiri-Wasserfälle das wohl grandioseste Naturspektakel Nigerias bieten.

Remo Nemitz