Oshana - Region in Namibia



Oshana

Oshana gehört zu den 13 Regionen des Landes Namibia und hat eine Gesamtfläche von 5.290 Quadratkilometer. Etwa 192.000 Menschen leben in der Region Oshana. Damit ist Oshana eine der am dichtesten besiedelten Regionen Namibias. Hauptstadt und Verwaltungssitz der Region Oshana ist die Stadt Oshakati.

Landschaften und Geografie von Oshana

Die Region weit recht flache Landschaften auf. Verschiedenen Ebenen ziehen sich durch die gesamte Region. Auch die Straßen, die hier zum Teil aus Teer bestehen, sind oft schnurgerade. Vor 150 Jahren war Oshana noch dicht bewaldet, heute ist  die gesamte Region nahezu baumlos und trocken.

Oshana Namibia KarteDie Landschaftsbilder von Oshana sind von zahlreichen Feldern geprägt. Häufig wird dort Mais angebaut. Dazwischen findet man ein paar Hütten, die meist mit Reet gedeckt sind. Hin und wieder kommt man bei einer Reise durch die Region Oshana auch an wasserführenden Senken vorbei. Dort findet man meist auch die sehr hochstämmig gewachsenen Makalani-Palmen, die hier früher deutlich häufiger vorgekommen sind. Heute sieht man nur noch einen Restbestand.

Wenn man diese Region bereist, so sollte man sich hier im Norden des Landes den Etosha-Nationalpark nicht entgehen lassen. Er ist eine der Sehenswürdigkeiten, die man in Namibia unbedingt sehen sollte. Auch die Grenze zu Angola ist immer wieder ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. In dem Grenzgebiet lebt auch der grösste Teil der Bevölkerung der Region. Denn hier zur Grenze nach Angola gibt es relativ fruchtbare Böden. Die Böden der restlichen Region bestehen überwiegend aus einer Mischung von Sand, Felsen und kleineren Steinen.

Der Name Oshana bezieht sich auf die landschaftlichen Umgebung. Eine Oshana ist eine Senke, die in der Regenzeit mit Wasser gefüllt ist. Da sich in diesem Gebiet mehrere dieser Senken befinden, wurde die Region nach diesen benannt.

Die ursprüngliche Vegetation von Oshana


Früher, vor etwa 150 Jahren, war Oshana überwiegend von Grasland, Strauchsavanne und Trockenwald bedeckt. Nach und nach wurden die Wälder jedoch abgeholzt und der Boden freigelegt. Dieser wurde nun nicht mehr vor der unerbittlichen Sonne und Hitze geschützt und dörrte aus. So entstand das heutige Bild einer halbwüstenartigen Landschaft.

Nur in einzelnen Gebieten finden sich heute noch einige kleine Waldstreifen, die auf die Vergangenheit der Region Oshana hinweisen. Dazwischen sieht man häufig verlassene Gehöfte und eingezäunte Gebiete. Diese sind Überbleibsel aus den fruchtbareren Tagen der Region.
Im zentralen Norden der Region findet man die typischen Makalani-Palmen. Im Nordwesten wachsen teilweise noch von Mopanewälder. Wer sich vorstellen möchte, wie es hier einmal ausgesehen haben muss, benötigt viel Fantasie. Zu sandig und kahl ist das heutige Erscheinungsbild der Region.

Remo Nemitz