Mali - Sehenswerte Orte



In Malis Hauptstadt Bamako ist der Botanische Garten, der Zoo und das Musée National zu empfehlen. Ebenfalls interessant ist es natürlich, auf den Märkten zu handeln.

Moschee DjenneDjenne war eine der bedeutensten Städte an der Trans-Sahara-Strecke. Djenne ist vor allem durch die riesige Lehmmoschee bekannt, in deren Schatten jeden Montag ein farbenprächtiger Markt stattfindet. Die ursprüngliche Siedlung wurde etwa 250 v. Chr. gegründet und liegt ca. 5 km vom heutigen Djenne entfernt. In Djenné findet man merkwürdige Bauten, die aus dem Boden zu wachsen scheinen, weich und krumm. Die prächtige Moschee gehört zu den beeindruckensten Bauwerken der Erde.

Mopti befindet sich am Zusammenfluss von Bani und Niger. Die Stadt besteht aus drei Inseln, die durch Dämme verbunden sind. Die Moschee der Stadt und der Markt sind sehenswert. Das geschäftige Flusshafen mit Pinassen und Pirogen u.a. nach Timbuktu bietet immer ein Fotomotiv. Mopti ist das Bindeglied zwischen der arabischen uns schwarzafrikanischen Welt. Dies ist der südlichste Punkt, zu dem die Araber mit ihren Handelswaren kommen, um sie mit dem Rest des Kontinents zu tauschen. Die Araber nennen aufgrund der großen Bedeutung den Niger "den Nil des schwarzen Mannes".

Dogon MaliSüdöstlich von Mopti, auf dem Bandiagara-Plateau, lebt das Volk der Dogon, deren religiöse Traditionen vom Islam bis heute unberührt geblieben sind. Es wird empfohlen, ihre sehr interessanten Dörfer nur auf organisierten Touren oder mit einem einheimischen Führer zu besuchen. Ansonsten ist es möglich, unabsichtlich die sehr traditionelle Lebensweise der Dogon zu stören. Das Kliff von Bandiagara wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

 

 

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Salzkarawanen in der Sahara (englischer Kommentar)

Timbuktu stellte im 15. Jahrhundert das Zentrum des legendären Gold- und Salzhandels dar. Ausserdem lehrten zahlreiche islamische Geistliche in dieser Satdt am Rande der Wüste. Heutzutage ist Timbuktu mehr oder weniger zerfallen, es existieren aber noch einige Moscheen (beispielsweise Djingerebur, Sankore oder Sidi Yahaya) und Grabmale aus dem 14. Jahrhundert.

In der Jahrhunderte alten Stadt Gao ist die Kankan-Moussa-Moschee sehr interessant, auch die Grabmäler der Askia-Dynastie laden zur Besichtigung ein.

La-Boucle-du-Baoule-Nationalpark: Viel ist nicht übriggeblieben von der Tierwelt in Mali. Einiges kann man noch im La-Boucle-du-Baoule-Nationalpark beobachten, mit Glück kann man Giraffen, Büffel oder Flusspferde sehen.

 

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Remo Nemitz