Beschreibung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Libyen



Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind vor allem Baudenkmäler, die von den reichen kulturellen Wurzeln Libyens zeugen.
 
Leptis Magna liegt 123 km östlich von Tripolis. Es gehört zu den größten erhaltenen antiken Städten der Welt. Zu den interessantesten Bauten zählen der severische Triumphbogen, die Basilika des in Leptis Magna geborenen römischen Kaisers Septimius Severus und das Alte Forum. Das römische Amphitheater ist besonders gut erhalten. Im Römischen Reich hatte Leptis Magna eine große Bedeutung als Handelszentrum für afrikanische Tiere, die aus dem Saharareich der Garamanten geliefert wurden. Besonders Löwen und Elefanten waren für die römische Zirkusspiele begehrt.
Die UNESCO erklärte Leptis Magna 1982 zum Weltkulturerbe.
 
In der libyschen Hauptstadt Tripolis erinnern nur wenige Bauten an die antike Geschichte der Satdt. Eine Ausnahme ist der Triumphbogen zu Ehren von Marc Aurel aus dem 2. Jahrhundert. In osmanischer Zeit wurde der Uhrturm nach dem Bild italienischer Kirchtürme erbaut. Eine besonders schöne Moschee ist die Gurgi-Moschee. Besuchenswert ist auch die spanische Festung aus dem 16. Jahrhundert.
In der Stadt gibt es zahlreiche Museen u.a. das Naturhistorische, das Archäologische und das Islamische Museum.
 
Ghadames ist eine Oasenstadt im Dreiländereck von Libyen, Algerien und Tunesien etwa 550 km südwestlich von Tripolis.
Die etwa 7.000 Einwohner von Ghadames sind Berber und Tuareg. Die Altstadt ist zum größten Teil aus Stampflehm errichtet und wird auch "unterirdische Satdt" genannt, da viel Gassen überbaut sind.
1986 erklärte die UNESCO der Altstadtkern der Stadt zum Weltkulturerbe. Zwar wurde von der libyschen Regierung den 1970er Jahren moderne Wohnhäuser gebaut jedoch kehren in der heißen Jahreszeit viele Bewohner in die historische Altstadt zurück, da hier aufgrund der Architektur besserer Hitzeschutz herrscht.
 
Das Gebirge Tadrart Acacus befindet sich im südöstlichen Algerien und südwestlichen Libyen. Die Stadt Ghat befindet sich nahe des Acacus.
Das felsige Massiv wird von tausenden Felsmalerein geschmückt, der libysche Teil des Gebirges wurden 1985 zum UNECO-Weltkultuerbe aufgenommen.
1850 berichtete der deutsche Afrikaforscher Heinrich Barth erstmals über die Zeichnungen. Die ersten Felszeichnungen wurden wahrscheinlich im Pleistozän (12.000 bis 8.000 v. Chr.) geschaffen und bis in das erste Jahrhundert nach Christus fortgeführt. Sie reflektieren Änderungen in Fauna und Flora als auch die unterschiedlichen Lebensarten der Völker, die in dieser Sahara-Region aufeinander folgten.
 
 

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Remo Nemitz