Reisen in der Republik Kongo



Flugzeug: Trans Air Congo fliegt mehrmals täglich zwischen Brazzaville und Point Noire sowie Dolisie (Loubomo) und Nkayi, seltener nach Imfondo. Der technische Zustand der in Kongo benutzen Flugzeuge entspricht nicht westlichem Standards. Zum Teil ist nicht genügend Treibstoff vorhanden, daher können Flüge ausfallen oder sich verspäten. Manchmal müssen unvorhergesehene Zwischenlandungen in der angolanischen Enklave Cabinda zum Auftanken durchgeführt werden.

Schiff: aus Brazzaville verkehren Fähren auf dem Kongo und dem Ubangi bis in die Zentralafrikanische Republik. Die Abfahrtszeiten sind im besten Fall unregelmäßig, die Fahrzeiten in die Zentralafrikanische Republik liegen zwischen 10 und 20 Tagen.

Bahn: Der Zugverkehr zwischen der Hafenstadt Pointe Noire und Brazzaville wurde wieder aufgenommen, die Fahrzeit kann allerdings bis zu bis zu 3 Tagen betragen. Fahrpläne werden nicht eingehalten. Gleise, Züge und Signalanlagen sind in schlechtem Zustand, es besteht ein Unfallrisiko. Bei nächtlichen Ankünften kann es in den Bahnhöfen zu Übergriffen auf Passagiere kommen.

Pkw und Geländwagen: Im Land herrscht Rechtsverkehr. Eine asphaltierte Straße führt nördlich von Brazzaville bis nach Oyo (Heimatstadt des Präsidenten Sassou-Nguesso). Insgesamt sind allerdings weniger als 1.000 km (2004) der Straßen in der Republik Kongo sind asphaltiert, die übrigen Verbindungen sind meist unbefestigte Pisten, die in der Regenzeit nur schwer oder garnicht befahrbar sind. Von Nachtfahrten in der Republik Kongo wird abgeraten (Fahrzeuge ohne Licht, Menschen und Tiere auf der Fahrbahn). Aufgrund des schlechten Zustandes der Pisten kommt es häufig zu Verkehrsunfällen. Buschtaxis und Minibusse verbinden die meisten Orte des Landes miteinander, Fahrpläne gibt es natürlich nicht, es wird abgefahren wenn das Fahrzeug voll ist.

Mietwagen: In Brazzaville gibt es eine Niederlassung von Europcar. Unterlagen: der Internationale Führerschein wird gefordert.

Stadtverkehr: In Brazzaville findet man überall Minibusse. In den größeren Städten Brazzaville, Pointe Noire und Dolisie (Loubomo) fahren auch Taxis, handeln Sie den Fahrpreis am besten vor der Abfahrt aus (Französisch-Kenntinisse sind hier von Vorteil).

 

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Remo Nemitz