Fuerteventura (Kanaren)



Fuerteventura - Strandparadies auf den Kanarischen Inseln

Fuerteventura ist dem afrikanischen Kontinent am nächsten gelegen und zugleich mit etwa 97 Kilometern, die längste Insel auf den Kanaren. Nach Teneriffas ist es it etwa 1.730 km², die zweitgrößte Inseln der Kanaren. Sie wird auch „altes Land“ (Viejo País Canario) genannt. Auf Fuerteventura ist es wüstenartig und trocken. Es gibt wenig Regen, daher sind auch die Überlebenschancen für Pflanzen sehr gering. Das Klima entspricht fast dem Nordafrikas. Die jahreszeitlichenTemperaturschwankungen sind nur gering, allerdings sind die Nächte im Winter oft mal kühl.

Die Hauptstadt ist Puerto del Rosario. Es ist eine lebendige Stadt, die allerdings keine großen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Der Ort entstand ab dem Jahr 1797. In den 80er Jahren wurden viele der historischen Gebäude in Puerto del Rosario restauriert. Man hat auch eine Hafenpromade und einen Park angelegt.

Bekannt ist Fuerteventura sicherlich für die vielen Mühlen und Wasserräder. Viele wurden in den letzten Jahren restauriert. Einige sehenswerte Mühlen befinden sich in Antigua und Lajares. Ein Mühlenmuseum in Tiscamanita zeigt eine Vielzahl der Objekte aus vergangener Zeit.

Ackerbau, Viehzucht und Fischerei sind die wichtigsten traditionellen Gewerbe auf der Insel. Hauptwirtschaftszweig ist allerdings der Tourismus.

Fuerteventura hat gigantische Strände, die durch den immer wiederkehrenden Saharawind entstanden sind. Für Surfer gibt es hier die besten Voraussetzungen für einen schönen Tag im Wasser. Auch andere Wassersportarten werden in Fuerteventura zur Genüge angeboten. Vom Tauchen über das Hochseefischen oder auch Segeln, hier ist für jeden etwas dabei.

Und auch wer nicht so wasserbegeister ist, findet auf Fuerteventura gelungene Abwechslung zum Alltag zu Hause. Die Natur lädt zum Wandern und Picknicken ein. Es werden auch geführte Wanderungen angeboten. Auch das Reiten auf einem Kamel könnte zu einer willkommenen Abwechslung auf einem Urlaub auf der Kanaren-Insel sorgen.

Betancuria, die frühere Inselhauptstadt, wurde 1405 gegründet und steht heute unter Denkmalschutz. Hier handelt es sich um ein hübsches Kononialstädtchen, das in in Fuerteventuras Zentrum liegt und wohl der geschichtsträchtigste Ort der Insel sein mag.

Der Küstenabschnit, Costa Calma, dürfte mittlerweile zu den beliebtesten Ferienregionen der Insel gehören. Als Attraktion zählt der etwa 25 km lange Riesenstrand, „Sotavento“ Beach, der sich in Richtung Süden bis nach Morro Jable zieht.

Wer mit Kindern verreist und einen Strand sucht, an dem auch diese unbedenklich baden können, ist mit der Wahl von Caleta de Fustes gut beraten. Eine windgeschützte und flachabfallende Badebucht mit sauberem und ruhigem Wasser, macht Caleta de Fustes zu einem beliebten Ferienort für Familien mit Kindern.

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