El Hierro (Kanaren)



El Hierro

El Hierro, die westlichste und kleinste Kanareninsel, ist touristisch noch wenig erschlossen. Sie ist wie die anderen Kanareninseln auch, vulkanischen Ursprungs und landschaftlich auf alle Fälle eine Reise wert.

Gut die Hälfte der Einwohner von El Hierro leben in der Hauptstadt Valverde. Es handelt sich dabei um eine beschauliche und vor allem ruhige Stadt, mit einer wunderschönen Plaza, tollen Gärten und Obsthainen. Valverde verfügt über eine stattliche Kirche, die Iglesia Santa María de la Concepción, das einzig wirklich bemerkenswerte Gebäude der Stadt.

In El Hierro gibt es keine Industrie. Die Menschen dort leben vom Kunsthandwerk (Weben, Töpfern oder Schnitzen). Auf Dorfmärkten werden Teppiche mit typischen Mustern angeboten.

An der Südküste der Insel, in Restinga, finden vor allem Taucher und Schnorchler ein attraktives Gebiet. La Restinga ist ein kleiner Fischer- und Yachthafen. Hier kann man den Fischern bei der Arbeit zusehen und anschließend in einem Restaurant leckere frische Fischgereichte probieren. Man beachte, dass es hier auch einen natürgeschützen Meeresbereich gibt, in dem nicht tauchen darf. Dieser beginnt westlich des Ortes und streckt sich weiter bis hin zum Leuchtturm von Orchilla.

El Hierro kann keine großartigen Sandstrände bieten, den schönsten Strand (Playa del Verodal) mit rötlich-schwarzem Sand, findet man im Westen der Insel. Die großartige Gebirgslandschaft und romantische Wildheit, die diese kleine Insel bietet, entschädigen aber dafür.

Das Wahrzeichen El Hierro's ist ein vom Wind veformter und mächtiger Wachholderbaum.
Im Dorf Guinea, das im El-Golfo-Tal liegt, wird besuchern in einem Freilichtmuseum gezeigt, wie die Bewohner der Insel El Hierro in früheren Zeiten lebten.
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