Reiseinformation und Reisewarnung Guinea Bissau
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Quelle: Auswärtiges Amt, gültig seit 14.09.2007
Landesspezifischer Sicherheitshinweis
Wegen einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen der Armee Guinea-Bissaus und Rebellengruppen aus der südsenegalesischen Region Casamance wird derzeit von Reisen in die Region von Sao Domingos im Grenzgebiet zum Senegal abgeraten.
Allgemeine Reiseinformationen
Die politische Situation in Guinea-Bissau bleibt fragil. Auch Jahre nach Beendigung des Bürgerkriegs von 1997/1998 befindet sich Guinea-Bissau noch in einer schwierigen Übergangsphase. Zudem zählt Guinea-Bissau zu den ärmsten Ländern der Welt, was zusätzlich zur besonders gründlichen Einhaltung der für diese Länder angemessenen Vorsichtsmaßnahmen aufruft.Die bestehende Infrastruktur v.a. in der Hauptstadt wurde in Mitleidenschaft gezogen, und große Mengen an schlecht oder gar nicht kartographierten Minen erschwerten den wirtschaftlichen Wiederaufbau. Das durchaus vorhandene touristische Potential (Bijagos-Inseln) bleibt aufgrund fehlender Infrastruktur (Strassen, Hotels, Elektrizität) und mangelnder Sicherheit weitgehend ungenutzt.
Seit etwa zwei Jahren ist es gängige Praxis in Guinea-Bissau geworden, ausländischen (nicht nur europäischen) Autofahrern hohe Bußgelder für kleinere Vergehen (kein Feuerlöscher im Auto, Anordnung zum Halten nicht rechtzeitig befolgt, etc.) zu erteilen. Das Auswärtige Amt rät daher strikt davon ab, im eigenen Fahrzeug nach Guinea-Bissau zu fahren.
Zur eigenen Sicherheit sollten nur geringe Bargeldbeträge und möglichst keine Wertgegenstände am Körper mitgeführt und menschenleere Gegenden vor allem bei Dunkelheit gemieden werden.
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