Das durch sein Abmahnungen in die aktuellen Nachrichten gekommene Unternehmen Jack Wolfskin hat eben eine Pressemitteilung herausgegeben, in der es heisst, dass die aktuellen Abmahnungen gegen die dawanda-Bastler zurückgenommen werden.
Das ist ohne Frage zu begrüssen.
Wichtige Aspekte werden jedoch nicht angesprochen:
Die Abmahnungen bleiben offensichtlich aus der Sicht von JW berechtigt, es ist nur eben so, dass der öffentliche Druck zu gross wurde. Es klingt eher so, dass Problematik weiter wie bisher gehandhabt wird, nur eben nicht gleich mit Anwälten. Kosten sollen “möglichst ganz” vermieden werden (das klingt für mich so: Wenn es eben doch mal 911 Euro werden, liessen sich die Kosten eben nicht ganz verhindern).
Was ist mit den von Wolfskin abgemahnten Klamottenanbieter aus der Schwulenszene, Zoohandlungen und Hundevereinen? Sind die zurecht abgemahnt worden?
Hat Jack Wolfskin das Recht auf alle Tatzen und Pfoten (so genau wird das bei JW nicht unterschieden) ?
Wie ist das mit dem Logo? Wie sieht es mit der Nichtverfolgung von Tatzen im Logo von grösseren Unternehmen aus? Wird dadurch die Eigenständigkeit und der Alleinanspruch der Wolfstatze von JW geschwächt?
 Dazu kam keine Klarstellung. Schlecht geheult - Wolf!
Mehr auch hier:
http://www.duspuerstdasgras.de/2009/10/23/der-wolf-heult-etwas-leiser-aber-mehr-auch-nicht/
P.S.: es geht nicht darum, diesem Unternehmen zu schaden. Eher geht es darum, das Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, dass mit der Tatze seit Jahren was falsch läuft (und nicht nur hier, Stichwort TAZ, Logistikzentrum im Naturschutzgebiet, beschönigte Sicht zu Nanopartikeln auf JW-Produkten). Im besten Fall tritt eine Besserung dieser Punkte ein, wer weiss.