Nachdem die Jack Wolfskin-Abmahnungen gegen die Pfotenbilder ja momentan hohe Wellen schlagen, und u.a. bereits in den USA angekommen sind (als Beispiel für eine überholte Kundenkommunikation):
http://adage.com/globalnews/article?article_id=139767
etablierte Medien wie Spiegel Online, Focus und TAZ berichten:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html
http://www.focus.de/digital/internet/jack-wolfskin-tatze-abmahnwelle-gegen-hobby-designer_aid_446159.html
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/wenn-die-wildnis-abmahnt/
veröffentlichte Jack Wolfskin offensichtlich eine Pressemitteilung, die impliziert drohend wirkt:
http://www.werbeblogger.de/2009/10/19/jack-wolfskin-stellungnahme/
“Somit dient die Abmahnung auch einer schnellen und relativ kostengünstigen Beendigung der Angelegenheit. Sie verhindert also zusätzliche häufig weit höhere Kosten im Falle einer Einschaltung der Gerichte.”
Wenn man nett ist, könnte man ja vermuten, dass es Jack Wolfskin wirklich um den Markenschutz geht und sich nicht nur an Bastlern vergreift.
Aber schaut euch das mal an, Merchandisingartikel zum neuen Album von Shakira (Shewolf):
https://www.fanfire….
Liebes Jack Wolfskin Krisenteam: ich kann davon ausgehen, dass Shakira schon einen Brief mit der Abmahnung bekommen hat, oder? Das wäre sooo eine coole Geschichte – JW vs Shakira, da hätte sich dann das Verhältnis von David und Goliath umgekehrt…
Oder traut ihr euch wirklich nur an Bastler ran? Dann wäre es wirklich an der Zeit, zu überlegen, wie man Spendenaufrufe für mögliche Prozesskosten koordiniert.
Grad noch gefunden:
Die Unternehmen Xe führte bis Oktober 2007 ebenfalls eine Tatze im Logo. Damals hiess das Unternehmen noch Blackwater…
Ich kann mir vorstellen, dass eine Abmahnung in diesem Fall für Wolfskin ein bisschen gruselig geworden wäre. Aber wie gesagt, zum Bastler Erschrecken reichts ja noch!
Ein Beispiel für eine konsequente “Enttatzung”:
http://bemme51.blogspot.com/2009/10/jack-wolfskin-ab-jetzt-ohne-tatze.html