Die Afar-Depression (auch als Danakil-Depression oder Afar-Dreieck bezeichnet) ist eine geologische Depression in der Nähe vom Horn von Afrika. Anteile an der Danakil haben Eritrea, die Afar-Region von Äthiopien, Dschibuti und Somalia. Afar ist bekannt als eine der Wiegen der Menschheit, hier wurden viele fossile Hominiden entdeckt. Aus der Fundstelle Gona stammen die weltweit ältesten steinernen Werkzeuge und in Hadar wurde Lucy, eine Vertreterin des Australopithecus afarensis entdeckt. Neben Fossilien von Hominiden wurden auch Versteinerungen von Elefantoiden, Krokodilen und Flusspferden ausgegraben.
Die Afar-Depression umfasst die Danakil-Wüste und den niedrigsten Punkt in Afrika, Lake Asal (-155 m). Dallol ist ebenfalls Teil der Depression und ganzjährig einer der heißesten Orte auf der Erde. Die Temperaturen variieren von ca. 25 ° C während der Regenzeit (September-März) und 48 ° C während der Trockenzeit (März-September). Nur der Awash-Fluss fließt in die Depression, wo er in einer Kette von Seen endet, die einen hohen Salzgehalt aufweisen.
Die Niederungen der Afar Depression sind geprägt von Hitze und Trockenheit. Für den grössten Teil des Jahres gibt es keinen Regen, die jährlichen Niederschläge liegen im Durchschnitt zwischen 100 bis 200 mm, in Richtung Küste abnehmend. Der Awash-Fluss fließt nach Nordosten durch das südliche Afar und ermöglicht Flora, Fauna und der grösstenteils nomadischen Bevölkerung auf einem schmalen Streifen die Existenz. Etwa 128 Kilometer vom Roten Meer entfernt endet der Awash in einer Kette von Salzseen, wo das Wasser sehr schnell verdunstet. Etwa 1200 km² der Afar-Depression wird durch Salz bedeckt, Salzabbau ist nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für viele Afar-Stämme.
Die Vegetation in der Afarsenke besteht v.a. aus Wüste und Buschland. Hier gedeihen nur dürreresistente Pflanzen wie kleine Bäume (z. B. Arten des Drachenbaums), Sträucher und Gräser. Zu den Tieren, die hier leben, gehören Pflanzenfresser wie Grevy’s Zebra, Soemmerings Gazelle, Oryx Beisa und die letzte lebensfähige Population des afrikanischen Wildesels (Equus africanus somalicus). Einheimische Vogelarten sind z.B. Strauß, die endemische Archer’s Lerche (Heteromirafra archeri), der Sekretär, Arabische und Koritrappe und Crested Francolin. In Äthiopien, im südlichen Teil der Ebene, liegt das 1973 gegründete Mille-Sardo Wildlife Reserve.
Danakil Reisen - empfohlene Reiseangebote für die Danakil
Gilf Kebir (auch Gilf el Kebir oder Jilf al Kabir genannt) ist ein Plateau im abgelegenen Südwesten von Ägypten. Der Name kann als “Grosse Barriere” übersetzt werden. Das Kalk-und Sandstein-Plateau ist 7770 km² gross und erhebt sich etwa 300 m über die umliegende Wüste. Es ist bekannt für seine wilde Schönheit, Abgeschiedenheit, interessante Geologie und Felszeichnungen, die vor allem das ehemals reichlich vorhandene tierische Lebens darstellen, aber auch menschliche Abbildungen zeigen.
Kebira Krater
Im Gilf Kebir befindet sich der 950 m grosse Kebira Krater. Er ist etwa 50 Millionen Jahre alt und enstand durch einen Meteoritenenschlag.
Uweinat
Die Uweinat-Bergkette ganz im Süden des Plateaus verläuft zwischen Ägypten, Libyen und Sudan.
Fossile Flusstäler
Das Gebiet wird von Wadis (trockenen Flussbetten) durchlaufen. Dazu gehören: Wadi Akhdar, Wadi Bakht, Wadi Dayiq, Wadi Firaq, Wadi Gazayir, Wadi Maftuh, Wadi Mashi und das Wadi Wassa.
Ein Teil der Aufnahmen für “Der englische Patient” wurden im Gilf Kebir gedreht.
Der Gilf Kebir ist besonders bekannt für seine prähistorischen Petroglyphen (Steinritzungen). Die wichtigsten Standorte sind:
Karkur Talh und Karkur Murr: einige östliche Täler der Uweinatberge enthalten eine der höchsten Konzentrationen von Felsmalereien in der ganzen Sahara.
Western Uweinat: unter riesigen Granitfelsen im westlichen Uweinat gibt es zahlreiche Felszeichnungen, besonders berühmt sind die Zeichnungen von Ain Doua.
Jebel Arkenu, Jebel Kissu und Yerguehda Hill: in den kleineren Granitmassiven um Uweinat gibt es viele kleinere Standorte mit Felszeichnungen.
Im Mogharet el Kantara im südlichen Gilf Kebir gibt es nur einen Standort mit Felskunst (in einer Höhle, die 1936 entdeckt wurde).
Im Wadi Sora im nordwestlichen Gilf Kebir befindet sich die “Höhle des Schwimmers”, die vom ungarischen Graf László Almásy (Der englische Patient) entdeckt wurde. In der Nähe gibt es viele weitere Felsbilder.
In der Nord-West-Hälfte des Gilf Kebir wurden abgesehen von Wadi Sora nur ein paar vereinzelte (sehr alte) Felsbilder entdeckt.
Im Januar 2003 wurde im westlichen Gilf Kebir ein wichtiger neuer Standort mit Felszeichnungen entdeckt (Foggini-Mestekawi-Höhle).
Der Schweizer Reiseveranstalter Aquaterra organisiert empfehlenswerte Reisen in den Gilf Kebir.
Laut dem Magazin Spiegel wurden für Kenia 90 Prozent aller Buchungen im Tourismussektor aufgrund der Unruhen in den letzten Tagen storniert: Der gewalttätige Konflikt in Kenia hat dramatische Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Nur wenige Touristen reisen noch in das Land der Safaris und Traumstrände. Hotels müssen schließen, Tausende verlieren ihre Jobs.
“Der Tourismus ist tot”, sagte Tasneem Adamiji, Vorsitzende des Verbands kenianischer Reiseveranstalter zum britischen Sender BBC. “Die Küste ist abhängig von den Charterflügen mit Touristen”, in dieser Woche seien rund 85 Prozent der Sitze leer gewesen. Die blutigen Unruhen nach der umstrittenen Wahl am 27. Dezember sind für den Tourismus Kenias eine Katastrophe.
Lesen Sie mehr im Spiegel.
In einer gemeinsamen Aktion, der “Operation Vorschlaghammer” wollen Polizei und Parkverwaltung des Krüger Nationalparks hart gegen Raser und Personen, die ihr Fahrzeug verlassen, vorgehen. Die Parkregeln sollen mithilfe von Radarfallen, Straßenkontrollen und Alkoholtests nun rigoros durchgesetzt werden.
Der Krüger-Nationalpark ist einer der größten Touristenattraktionen in Südafrika, er wird pro Jahr von etwa einer Million Touristen besucht. Der Nationalpark ist das größte und bekannteste Wildschutzgebiet in Südafrika ist als wichtiger Lebensraum für viele Tiere ein Kernstück des grenzüberschreitenden Limpopo-Naturparks, der Schutzgebiete in Mosambik und Simbabwe einschließt.
Doch Besucher verhalten sich nicht immer entsprechend den Parkregeln. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beispielsweise bei 60 km/h, diese wird jedoch oft von Touristen überschritten, die noch rechtzeitig vor 18.00 Uhr, wenn die Camps ihre Tore schließen, ankommen müssen. Wenn bei überhöhter Geschwindigkeit auf den Schotterpisten plötzlich Tiere auftauchen, wird es kritisch, immer wieder kommen Fahrzeuge von der Piste ab oder überschlagen sich. Bei einem Unfall am 29.11.2007 kamen 4 Österreicher und eine Deutsche ums Leben.
Ausserdem verlassen Urlauber immer wieder die Autos um beispielsweise Paviane zu füttern, zu fotografieren oder Abfall zu entsorgen ohne die Gefahr von Raubtieren zu beachten.
In eigener Sache: TransAfrika stellt Afrika Reiseforum online
Nachdem ich in der letzten Zeit zahlreiche positive Rückmeldungen zu meiner Seite TransAfrika bekam, habe ich mich entschlossen, für Afrika-Interessierte ein Reiseforum zur Verfügung zu stellen.
Im Afrika Forum ist es seit heute möglich, Informationen auszutauschen, Fragen zum Reisen in Afrika zu stellen und zu beantworten. Wie sich dieses Forum entwickeln wird, steht natürlich noch in den Sternen, aber wer weiß, vielleicht wird TransAfrika ja eines Tages zu einem Anlaufpunkt für alle, die eine Reise nach Afrika planen - ich würde mich natürlich darüber freuen, wenn sich eine rege Community entwickeln würde.
Viele Grüße
Remo
Madagaskar ist einer der seltsamsten und bemerkenswertesten Staaten in Afrika. Eigentlich erscheint Madagaskar bei näherer Betrachtung nicht einmal besonders afrikanisch - mit gutem Grund. Vor etwa 165 Millionen Jahren trennte sich Afrikas größte Insel vom Kontinent und ist heute von Afrika durch den mehrere Hundert Kilometer breiten Canal de Mocambique getrennt. Mehr als genug Zeit für eine eigenständige Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars.
Diese ungewöhnlichen Geschöpfe gehören heute zu Madagaskars größten Attraktionen: Nirgendwo sonst auf unserem Planeten kann man mehr als 70 verschiedene Arten von Lemuren oder so viele verschiedenen Chamäleons (inklusive dem weltweit größtem und kleinstem) begegnen.
Selbst die Einwohner Madagaskars haben nicht viel mit Afrikanern vom Kontinent gemeinsam - ihre Sprache zum Beispiel weist mehr südostasiatische Elemente auf als afrikanische. Die Landschaft ist ebenso abwechslungsreich: während trockene Savanne den größten Teil von Madagaskars Westen bedeckt, verläuft durch das Landeszentrum eine Bergkette, das Haute Paleaux, das im Süden von Wald bedeckt ist. Die Ostküste wird durch steile Berghänge und Regenwald geprägt.
Eine Reise in diesen abgelegenen Teil der Welt lohnt sich mit Sicherheit, begeisterte Reiseberichte von heimgekehrten Touristen sprechen für sich…