Trans-Afrika: Blog

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10. Januar 2008

Kenia Unruhen

Abgelegt unter: Kenia, Politik — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 16:06

Laut dem Magazin Spiegel wurden für Kenia 90 Prozent aller Buchungen im Tourismussektor aufgrund der Unruhen in den letzten Tagen storniert:

Der gewalttätige Konflikt in Kenia hat dramatische Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Nur wenige Touristen reisen noch in das Land der Safaris und Traumstrände. Hotels müssen schließen, Tausende verlieren ihre Jobs.

“Der Tourismus ist tot”, sagte Tasneem Adamiji, Vorsitzende des Verbands kenianischer Reiseveranstalter zum britischen Sender BBC. “Die Küste ist abhängig von den Charterflügen mit Touristen”, in dieser Woche seien rund 85 Prozent der Sitze leer gewesen. Die blutigen Unruhen nach der umstrittenen Wahl am 27. Dezember sind für den Tourismus Kenias eine Katastrophe.

Lesen Sie mehr im Spiegel.

5. Dezember 2007

“Operation Vorschlaghammer” im Krüger Nationalpark (Südafrika)

Abgelegt unter: Südafrika — Tags:, , , , , , — Remo Nemitz @ 19:56

In einer gemeinsamen Aktion, der “Operation Vorschlaghammer” wollen Polizei und Parkverwaltung des Krüger Nationalparks hart gegen Raser und Personen, die ihr Fahrzeug verlassen, vorgehen. Die Parkregeln sollen mithilfe von Radarfallen, Straßenkontrollen und Alkoholtests nun rigoros durchgesetzt werden.

Der Krüger-Nationalpark ist einer der größten Touristenattraktionen in Südafrika, er wird pro Jahr von etwa einer Million Touristen besucht. Der Nationalpark ist das größte und bekannteste Wildschutzgebiet in Südafrika ist als wichtiger Lebensraum für viele Tiere ein Kernstück des grenzüberschreitenden Limpopo-Naturparks, der Schutzgebiete in Mosambik und Simbabwe einschließt.

Doch Besucher verhalten sich nicht immer entsprechend den Parkregeln. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beispielsweise bei 60 km/h, diese wird jedoch oft von Touristen überschritten, die noch rechtzeitig vor 18.00 Uhr, wenn die Camps ihre Tore schließen, ankommen müssen. Wenn bei überhöhter Geschwindigkeit auf den Schotterpisten plötzlich Tiere auftauchen, wird es kritisch, immer wieder kommen Fahrzeuge von der Piste ab oder überschlagen sich. Bei einem Unfall am 29.11.2007 kamen 4 Österreicher und eine Deutsche ums Leben.

Ausserdem verlassen Urlauber immer wieder die Autos um beispielsweise Paviane zu füttern, zu fotografieren oder Abfall zu entsorgen ohne die Gefahr von Raubtieren zu beachten.

28. November 2007

Neues Afrika Reiseforum eröffnet

Abgelegt unter: Allgemein, Marokko, Namibia, Reise, Südafrika, in eigener Sache, Ägypten — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 22:46

In eigener Sache: TransAfrika stellt Afrika Reiseforum online

Nachdem ich in der letzten Zeit zahlreiche positive Rückmeldungen zu meiner Seite TransAfrika bekam, habe ich mich entschlossen, für Afrika-Interessierte ein Reiseforum zur Verfügung zu stellen.

Im Afrika Forum ist es seit heute möglich, Informationen auszutauschen, Fragen zum Reisen in Afrika zu stellen und zu beantworten. Wie sich dieses Forum entwickeln wird, steht natürlich noch in den Sternen, aber wer weiß, vielleicht wird TransAfrika ja eines Tages zu einem Anlaufpunkt für alle, die eine Reise nach Afrika planen - ich würde mich natürlich darüber freuen, wenn sich eine rege Community entwickeln würde.

Viele Grüße

Remo

5. Oktober 2007

Reisen in Madagaskar

Abgelegt unter: Madagaskar, Reise — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 16:53

Madagaskar ist einer der seltsamsten und bemerkenswertesten Staaten in Afrika. Eigentlich erscheint Madagaskar bei näherer Betrachtung nicht einmal besonders afrikanisch - mit gutem Grund. Vor etwa 165 Millionen Jahren trennte sich Afrikas größte Insel vom Kontinent und ist heute von Afrika durch den mehrere Hundert Kilometer breiten Canal de Mocambique getrennt. Mehr als genug Zeit für eine eigenständige Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars.

Diese ungewöhnlichen Geschöpfe gehören heute zu Madagaskars größten Attraktionen: Nirgendwo sonst auf unserem Planeten kann man mehr als 70 verschiedene Arten von Lemuren oder so viele verschiedenen Chamäleons (inklusive dem weltweit größtem und kleinstem) begegnen.

Selbst die Einwohner Madagaskars haben nicht viel mit Afrikanern vom Kontinent gemeinsam - ihre Sprache zum Beispiel weist mehr südostasiatische Elemente auf als afrikanische. Die Landschaft ist ebenso abwechslungsreich: während trockene Savanne den größten Teil von Madagaskars Westen bedeckt, verläuft durch das Landeszentrum eine Bergkette, das Haute Paleaux, das im Süden von Wald bedeckt ist. Die Ostküste wird durch steile Berghänge und Regenwald geprägt.

Eine Reise in diesen abgelegenen Teil der Welt lohnt sich mit Sicherheit, begeisterte Reiseberichte von heimgekehrten Touristen sprechen für sich…

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