Laut dem Magazin Spiegel wurden für Kenia 90 Prozent aller Buchungen im Tourismussektor aufgrund der Unruhen in den letzten Tagen storniert:
Der gewalttätige Konflikt in Kenia hat dramatische Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Nur wenige Touristen reisen noch in das Land der Safaris und Traumstrände. Hotels müssen schließen, Tausende verlieren ihre Jobs.
“Der Tourismus ist tot”, sagte Tasneem Adamiji, Vorsitzende des Verbands kenianischer Reiseveranstalter zum britischen Sender BBC. “Die Küste ist abhängig von den Charterflügen mit Touristen”, in dieser Woche seien rund 85 Prozent der Sitze leer gewesen. Die blutigen Unruhen nach der umstrittenen Wahl am 27. Dezember sind für den Tourismus Kenias eine Katastrophe.
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In einer gemeinsamen Aktion, der “Operation Vorschlaghammer” wollen Polizei und Parkverwaltung des Krüger Nationalparks hart gegen Raser und Personen, die ihr Fahrzeug verlassen, vorgehen. Die Parkregeln sollen mithilfe von Radarfallen, Straßenkontrollen und Alkoholtests nun rigoros durchgesetzt werden.
Der Krüger-Nationalpark ist einer der größten Touristenattraktionen in Südafrika, er wird pro Jahr von etwa einer Million Touristen besucht. Der Nationalpark ist das größte und bekannteste Wildschutzgebiet in Südafrika ist als wichtiger Lebensraum für viele Tiere ein Kernstück des grenzüberschreitenden Limpopo-Naturparks, der Schutzgebiete in Mosambik und Simbabwe einschließt.
Doch Besucher verhalten sich nicht immer entsprechend den Parkregeln. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beispielsweise bei 60 km/h, diese wird jedoch oft von Touristen überschritten, die noch rechtzeitig vor 18.00 Uhr, wenn die Camps ihre Tore schließen, ankommen müssen. Wenn bei überhöhter Geschwindigkeit auf den Schotterpisten plötzlich Tiere auftauchen, wird es kritisch, immer wieder kommen Fahrzeuge von der Piste ab oder überschlagen sich. Bei einem Unfall am 29.11.2007 kamen 4 Österreicher und eine Deutsche ums Leben.
Ausserdem verlassen Urlauber immer wieder die Autos um beispielsweise Paviane zu füttern, zu fotografieren oder Abfall zu entsorgen ohne die Gefahr von Raubtieren zu beachten.
Mitte September wurde im Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin meine Ausstellung “Gesichter Afrikas“, in der ich u.a. zahlreiche großformatige Porträts zeige, eröffnet.
Schaut einfach mal in der Jägerstraße 67 -69 in 10117 Berlin/Mitte vorbei, ausserdem kann man sich vor der nächsten Afrikareise über mögliche Krankheits-Risiken in Afrika informieren.
