Trans-Afrika: Blog

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16. Januar 2008

Löwe tötet Menschen

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 14:25

In Simbabwe hat ein Löwe drei Menschen getötet. Örtlichen Zeitungen berichteten am 15. Januar 08, dass sich  das Unglück in bei Guruve im Norden Simbabwes ereignete. Die Überreste der drei Opfer sind im Unterschlupf des Löwen gefunden worden, der sich nur ca. 300 Meter vom Haus der Opfer entfernt befand.Das erste Opfer, ein 25-jähriger Mann, wurde vom Löwen angegriffen, als er am Abend sein Haus verliess. Danach griff die Raubkatze einen 73-jährigen Mann an, der von einer Reise heimkehrte. Ein Verwandter beobachtete den Angriff des Löwen und holte Hilfe. Als diese herbeikamen, griff der Löwe erneut an, und tötete einen 80-Jährigen und schleppte ihn in sein Versteck.

Erst Polizei und Angestellte des Nationalparks konnten das Tier erlegen.

21. Dezember 2007

Namibia-Ausstellung in Rathenow

Abgelegt unter: Allgemein, Namibia, Völker — Tags:, , , , , , , — Remo Nemitz @ 12:15

NamibiaAls Potsdamer möchte ich gerademal auf eine Ausstellung in der Region aufmerksam machen:

Deutsches Kapitel in Afrika Ausstellung / Kulturzentrum Rathenow beleuchtet Beziehung zu Namibia in einer sehenswerten Schau

Am 18. Januar beginnt in Rathenow, Brandenburg eine Länderschau über Namibia, die erstmals in der Region Berlin-Brandenburg zu sehen ist.
„Namibia und Deutschland – Aktuelle Aspekte einer besonderen Länderbeziehung“, ist die Schau überschrieben. Deutschlands Beziehungen zu Namibia sind ja nicht wirklich einfach.

Das Gebiet wurde 1884 ein deutsches Protektorat und blieb bis zum Ende des Ersten Weltkrieges eine deutsche Kolonie. Im Jahr 1920 übertrug der Völkerbund Südafrika das Mandat für die Südwestafrika, das hier ab 1948 seine Apartheid-Politik durchsetzte.

Im Jahr 1966 brachten Aufstände und Forderungen afrikanischer Führer die Vereinten Nationen dazu, die direkte Verantwortung über das Gebiet zu übernehmen. 1973 erkannten die Vereinten Nationen die South West Africa People’s Organisation (SWAPO) als offizielle Vertretung des namibischen Volkes an. Namibia blieb während dieser Zeit jedoch unter südafrikanischer Verwaltung. Nach nationalen Gewaltausbrüchen in Südwestafrika ernannte Südafrika 1985 eine Übergangsverwaltung in Namibia. Mit Ausnahme der Hafenstadt Walvis Bay, die bis 1994 unter südafrikanischer Kontrolle blieb, erhielt Namibia 1990 die volle Unabhängigkeit von Südafrika.

Die deutsche Kolonial-„Epoche“ spiegelt sich heute noch im Land Namibia – viele namibische Städte sehen „deutsch“ aus, die deutsche Sprache hat einen besonderen Status. Auch während der Apartheid-Herrschaft Südafrikas bis zur Unabhängigkeit Namibias hatte das Land eine besondere Stellung in der Öffentlichkeit Deutschlands.

Die Wanderausstellung der Deutsch-Namibischen Gesellschaft reflektiert die besonderen Verbindungen zwischen Namibia und Deutschland, die seit über einem Jahrhundert bestehen. Es werden Menschen, Landschaften und Kulturen des Landes gezeigt. Die Besucher der Schau, die erfolgreich in vielen Städten gezeigt wurde, haben Gelegenheit sich über die namibische Sicht zu unterschiedlichsten Themen zu informieren.

Ausstellungseröffnung ist am 17. Januar 2008 um 18:00 Uhr und wird im Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3 in 14712 Rathenow gezeigt.

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