Zuviel Korruption - Nigeria stoppt Geschäfte mit Siemens
Ausgerechnet Nigeria: Die Regierung des afrikanischen Landes will an Siemens vorerst keine Aufträge mehr vergeben - wegen der andauernden Korruptionsvorwürfe. Siemens hatte eingeräumt, nigerianische Regierungsbeamte mit insgesamt zehn Millionen Euro bestochen zu haben.
Nigeria hat einen Ausrüstungsvertrag mit Siemens im Umfang von rund 700.000 Euro annulliert und dies mit den andauernden Korruptionsermittlungen gegen das deutsche Unternehmen begründet. Solange die Ermittlungen zum Vorwurf der Schmiergeldzahlung andauerten, werde Nigeria keine Geschäfte mehr mit Siemens machen, sagte der für Telekommunikation zuständige Minister John Odey nach einer Kabinettssitzung in der nigerianischen Hauptstadt Abuja.
Transparency International zählt Nigeria zu den korruptesten Ländern der Welt.
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